Zweite Liga wird für BVB-Damen eine große Herausforderung

Handball-Bundesliga

DORTMUND Nach der Niederlage in Sindelfingen, die weitgehend Klarheit über die sportliche Zukunft der BVB-Handballfrauen brachte, haben Sportleiter Jochen Busch und der Abteilungs-Vorsitzende Andreas Heiermann die Rahmenbedingungen für die 2. Bundesliga abgesteckt.

von Von Dirk Krampe

, 01.03.2010, 21:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gesine Paulus (r.) kann sich vorstellen, beim BVB zu bleiben.

Gesine Paulus (r.) kann sich vorstellen, beim BVB zu bleiben.

Einfach wird die Aufgabe nicht, Busch erwartet ein Hauen und Stechen: „Einige werden gewaltig aufrüsten.“ Gemeinsam mit Trainer Gustl Wilke wird er nun die Kaderplanung vorantreiben. Bis Ende dieser Woche soll mit allen aktuellen Kaderspielerinnen gesprochen sein – einige unangenehme Gespräche eingeschlossen. „Der Kader wird sich verändern“, sagt Busch, „wir planen nicht mit allen übers Saisonende hinaus.“ Verträge  für die 2. Liga besitzen Dagmara Kowalska, Zuzana Porvaznikova, Julia Kunze, Steffi Glathe und Karina Schäfer. Diese Fünf bilden das Gerüst. „Zwei bis drei gestandene Spielerinnen“, so Busch, werden dazukommen – je nachdem, wie viele aus dem aktuellen Kader sich aus eigenem Antrieb verändern wollen.

In jedem Fall wird sich die Struktur des Teams ändern. Ausdrücklicher Wunsch von Trainer Gustl Wilke ist ein deutlich größerer Kader – maximal zwölf Feldspielerinnen und zwei Torfrauen könnten ihm angehören. Darunter sollen junge Talente sein, die sich in der 2. Liga besser entwickeln können als auf einer Erstliga-Bank. Weil die Etatgrenzen klar abgesteckt sind, bedeutet dies auch, dass sich der BVB künftig keine Vollprofis mehr leisten können wird. Allerdings, sagt Busch, bleibe der Etatansatz gleich. Denn das bis 2012 festgezurrte Sponsorenpool-Modell basiert auf einer Planung für die 2. Bundesliga. „Daher gibt es da also keine Veränderungen.“ 

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