Abstiegskampf pur im Sauerland: HSC-Damen brauchen jeden Punkt

Handball Verbandsliga

Können die Handballerinnen des HSC Haltern-Sythen am Samstag die schwere Auswärts-Hürde bei den Wölfen der SG Menden-Sauerland meistern? Ein Sieg würde im Abstiegskampf enorm weiterhelfen.

Haltern

, 06.02.2020, 14:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, so Trainer Andreas Stolz, sei für seine HSC-Damen am Samstag im Abstiegsduell in Menden was möglich.

Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, so Trainer Andreas Stolz, sei für seine HSC-Damen am Samstag im Abstiegsduell in Menden was möglich. © Uwe Mordhorst (A)

In den Monaten Dezember und Januar konnten sich die HSC-Damen durch die ersten drei Saisonsiege langsam an die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf heranrobben. Gegen den Tabellennachbarn BV Brambauer gab es zuerst einen knappen 24:23-Erfolg. Daraufhin folgten zwei Überraschungssiege gegen den damaligen Tabellenführer Lüner SV und gegen die HSG Schwerte-Westhofen.

Rote Laterne

Das reichte jedoch nicht, die rote Laterne abzugeben, denn auch die Konkurrenz konnte punkten. Mit einem Sieg bei den Wölfen am Samstag (Anwurf: 16 Uhr) könnte das Team von Trainer Andreas Stolz die rote Laterne abgeben, obwohl der direkte Vergleich eher für die Wölfe spricht, denn das Hinrundenspiel verloren die HSC-Damen mit 18:23.

„Es ist der Spieltag, an dem die Weichen für den weiteren Saisonverlauf gestellt werden könnten“, ist sich Coach Andreas Stolz sicher, „denn mit dem Spiel in Menden stehen sich der die beiden Letztplatzierten gegenüber.“ Natürlich blickt der HSC-Coach auf die aktuelle Tabellenkonstellation. „Mir geht es in erster Linie darum, dass wir gewinnen und zwei Punkte mit nach Haltern bringen“, zeigt Stolz auf, welche Prioritäten er setzt.

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Sicherlich hat der HSC bei zwei Auswärtserfolgen schon gezeigt, wie es funktionieren kann, die Punkte aus fremder Halle zu entführen. „Diese Leistung wird aber bei den Wölfen nicht reichen“, sagt der Coach. Bei den heimstarken Wölfen sei eine Steigerung erforderlich. „Das ist eine eingespielte Mannschaft, die schon seit drei oder vier Jahren zusammen ist“, spricht er die besonderen Qualitäten des Gegners an, die schon in der Oberliga zu Hause waren. „Wir müssen als Team alles abrufen und das über 60 Minuten, nur dann ist die Chance da, etwas mitzunehmen.“

Handgelenksbruch

Am Wochenende fehlen wird studienbedingt Torhüterin Dilara Gholam Zadah, Luisa Tekath und Leonie Fohrmann. Linda Berg laboeriert noch immer an ihrem Handgelenksbruch aus dem Spiel beim BVB. Doch auch ohne diese drei bläst Trainer Stolz zum Angriff: „Wenn wir diszipliniert spielen, wenig Fehler und ordentlich Tempo machen, kann es mit einem Sieg klappen.“

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