Drei Halterner Teams sind im Einsatz - eines macht gleich zwei Testspiele

rnFußball: Testspiele

In Haltern rollt endlich wieder der Ball. Nach dem ETuS-Spiel testen noch weitere Halterner Teams am Wochenende. Eine Mannschaft spielt sogar gleich zweimal und empfängt seinen Ex-Trainer.

Haltern

, 25.07.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der ETuS Haltern hat gegen den FC Marbeck den Startschuss für die Testspiele in der Saisonvorbereitung gegeben. Viele Halterner Teams halten sich aber noch mit Freundschaftsspielen zurück, nur drei weitere testen gegen andere Mannschaften an diesem Wochenende. Ein Team bestreitet sogar gleich zwei Spiele - und empfängt dabei auch einen seiner Ex-Trainer.

SV Lembeck gegen SV Lippramsdorf

Nach dem Abgang von Michael Hellekamp steht nun das erste Spiel des SV Lippramsdorf mit dem neuen Trainer Thomas Bartke an. Zum Start tritt der LSV beim SV Lembeck aus der Kreisliga A an (Sonntag, 15 Uhr). Spieler hätte Bartke genug, doch letztendlich darf er „leider nur 15 mitnehmen“, sagt er. Zwar sind zu Beginn der Vorbereitung immer einige Spieler im Urlaub, doch „es gab schon Zeiten, in denen mehr weg waren“. Die Vorfreude ist aber groß auf das erste Testspiel, auch wenn nicht alle Spieler eingesetzt werden können.

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Allerdings werde das erste Spiel noch keine große Aussagekraft haben. „Taktisch darf man da noch nicht zu viel erwarten“, so der neue Trainer, der aber davon ausgeht, dass seine Spieler bereits eine ordentliche Partie abliefern können. Denn „die Jungs spielen ja zum Teil schon länger zusammen“, weshalb er aus taktischer Sicht auch nicht alles umkrempeln werde. Einige Neuerungen soll es aber dennoch geben. Wie gut die Lippramsdorfer diese schon umsetzen können, wird sich dann am Sonntag zeigen.

SSC Recklinghausen gegen SV Bossendorf

Schon vor einer Woche sind die Bossendorfer in die Vorbereitung auf die kommende Kreisliga-B-Saison eingestiegen. Nach den ersten Einheiten erwartet das Team von Thomas Joachim nun auch das erste Testspiel. Es geht zum B-Ligisten SSC Recklinghausen (Sonntag, 15 Uhr), der in der vergangenen Saison auf dem sechsten Platz der Kreisliga B3 gelandet war.

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Aussagekräftig wird das Spiel allerdings nicht sein. Zu lange ist es her, dass beide Teams eine Partie bestritten haben. „Die ersten zwei, drei Spiele sind ein Muster ohne Wert“, sagt Thomas Joachim. Es gehe nun erst mal darum, sich wieder an Spiele zu gewöhnen.

„Es ist für uns wichtig, dass wir mal wieder Elf gegen Elf spielen“, erklärt er. Das gelte auch für den Gegner. Denn auch für die Recklinghäuser ist es das erste Spiel seit dem Saisonabbruch im März. Antreten werden die Bossendorf beim SSC mit 14 Spielern, so Joachim. Vor der Abfahrt werde es auch noch eine Trainingseinheit geben.

BW Lavesum gegen BW Wulfen II und DJK SF Dülmen

Michael Ecker hat für seine Spieler gleich zwei Testspiele zum Start organisiert. Erst trifft BW Lavesum auf BW Wulfen II (Samstag, 15 Uhr), dann auf die DJK SF Dülmen (Sonntag, 15 Uhr). Beide Partien bestreiten die Lavesumer auf ihrer Anlage.

Die Lavesumer haben sich direkt für zwei Partien zum Start entschieden, um trotz der 15-Spieler-Begrenzung vielen Spielern Einsätze ermöglichen zu können. „Wir versuchen, so viele wie möglich einzusetzen“, erklärt Michael Ecker, der in Zukunft auch viele Spieler aus der zweiten Mannschaft in der ersten einsetzen möchte. Einige von ihnen werden schon am Wochenende auf dem Platz stehen. Ecker ist sich ziemlich sicher, dass an beiden Tagen komplett unterschiedliche Mannschaften auf dem Platz stehen werden.

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Das Ergebnis werde bei beiden Partien aber erst mal irrelevant sein. Viel wichtiger werde es sein, „dass wir uns gut verkaufen“ und dass seine Spieler die neuen taktischen Anweisungen ihres Trainers gut umsetzen. „Und die Einstellung muss stimmen“, ergänzt Ecker. Beim Duell gegen die Zweitvertretung von BW Wulfen treffen die Lavesumer auf einen alten Bekannten: Maik Dombrowicz. Der hatte den B-Ligisten am Ende der Saison 2018/19 gemeinsam mit Maik Gerding verlassen, woraufhin Jan-Nic Erbeck und Daniel Stockhofe das Team übernahmen. Allerdings nur für einige Monate, ehe Michael Ecker nach über sechs Jahren nach Lavesum zurückkehrte.

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