Ein Hattrick reicht Sythen nicht zum Sieg - ETuS holt den ersten Dreier

rnFußball: Kreisliga A

Während der TuS Sythen zwei Führungen verspielt und in Halbzeit zwei ziemlich untergeht, konnte der ETuS Haltern den ersten Sieg der Saison feiern - dank des Willens von Stürmer Quinkenstein.

Haltern, Sythen

, 13.09.2020, 21:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dank eines Tores „in bester Thomas-Müller-Manier“ und der Willenskraft

von Jens Quinkenstein holt der ETuS gegen den SC Reken II drei Punkte. Währenddessen war der TuS Sythen nach zwei Führungen plötzlich „komplett von der Rolle“ - es hagelte Gegentore.

Der ETuS Haltern gewinnt gegen Reken II sein erstes Heimspiel

Nachdem es am ersten Spieltag ein letztendlich glückliches 1:1 gegen den BVH Dorsten gab, konnte der ETuS Haltern sein zweites Spiel in der Kreisliga A gegen den SC Reken II verdient gewinnen.

Mit 2:1 setzte sich der ETuS am Ende durch. Für Halterns Trainer Thomas Schaffrinna war es ein verdienter Sieg seiner Mannschaft. „Auch wenn wir in den ersten zwei Minuten ein bisschen Glück haben.“ Denn da hätte es auch schon 0:1 stehen können, nachdem die Gäste zweimal nur das Aluminium trafen. „Danach haben unsere Jungs dann das Spiel gemacht“, so Schaffrinna.

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Nach einem Steilpass von Dominik Wergen, der später aufgrund muskulärer Probleme ausgewechselt werden musste, vollendete Joel Ferraro mit einer halben Grätsche „in bester Thomas-Müller-Manier“ zum 1:0 für die Gastgeber (7.). Danach hatte der ETuS noch Chancen auf weitere Tore, doch es sollte nicht sein. Stattdessen erzielte Rekens Bastian Mahnke das 1:1 mit einem direkt verwandelten Feristoß (24.).

„Danach war Feierabend für Reken, von da an gehörte uns das Spiel“, erklärte Schaffrinna. Letztendlich war es Jens Quinkenstein, der eine Flanke von Erik Pötter mit dem Kopf über die Linie zum Siegtor drückte (58.). Es sei eine Aktion der reinen Willenskraft gewesen, sagte Halterns Trainer. Am Ende landete nicht nur der Ball im Tor, sondern auch Stürmer Quinkenstein und der zuvor überwundene Gäste-Keeper David Stulke. Dank des 2:1-Sieges zieht der ETuS in der Tabelle am TuS Sythen vorbei und hat nun einen Punkt mehr.

Tore: 1:0 Ferraro (7.), 1:1 Mahnke (24.), 2:1 Quinkenstein (58.)

Der TuS Sythen geht zweimal in Führung, verliert aber trotzdem hoch

„Es war verdient, auch in der Höhe“, sagte Sythens Trainer Dennis Schulz nach der 3:6-Niederlage seiner Mannschaft. Die Sythener hatten sogar zweimal geführt.

Wie in der Vorwoche beim 2:1-Auftaktsieg gegen den SC Reken II war es wieder Sythens Neuzugang Sebastian Hohaus, der alle Tore seines Teams schoss.

In der 11. Minute brachte er Sythen mit einem Kopfball in Führung, doch Danny Lützner glich schnell aus (16.). Nachdem Gäste-Torhüter Till Hohenhinnebusch einen Schuss von Ionut-Marian Sarbu noch halten konnte, war Hohaus wieder da und traf zum 2:1 (36.). Doch erneut war es Lützner, der nur wenig später ausglich (38.). „Die machen aus zwei Chancen zwei Tore“, ärgerte sich Dennis Schulz hinterher. Seine Mannschaft hätte zur Halbzeitpause eigentlich führen müssen.

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Nur 46 Sekunden nach dem Wiederanpfiff erzielte Danny Lützner dann seinen dritten Treffer und schockte damit den TuS Sythen. „Nach dem 2:3 waren wir komplett von der Rolle“, sagte Schulz. Lützner legte daraufhin sogar noch sein viertes Tor nach (62.), ehe Sam Melenberg den fünften Treffer der Gäste erzielte (75.). Das dritte Tor von Sebastian Hohaus – wieder mit dem Kopf – brachte dann auch nichts mehr (88.). Erneut kassierte Sythen kurz darauf noch ein weiteres Gegentor: Sebastian Gabor sorgte für den 3:6-Endstand.

Ärgerlich aus Sicht der Gastgeber: Zwei Gegentore entstanden wieder mal aus Situationen, „vor denen ich immer warne“. Mit langen und hohen Bällen wurde die TuS-Abwehrkette überspielt.

Tore: 1:0 Hohaus (11.), 1:1 Lützner (16.), 2:1 Hohaus (36.), 2:2 Lützner (38.), 2:3 Lützner (46.), 2:4 Lützner (62.), 2:5 Melenberg (75.), 3:5 Hohaus (88.), 3:6 Gabor (89.)

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