Krankenwagen bei chaotischem ETuS-Remis - Sythens Sturm in bestechender Frühform

rnFußball: Testspiele

Beim Spiel des ETuS, prallte ein Spieler unglücklich mit dem Pfosten zusammen. Der TuS Sythen startete derweil mit vier Stürmern in seinen ersten Test - alle erzielten mindestens ein Tor.

Haltern, Sythen

, 09.08.2020, 17:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der TuS Sythen hatte am Samstag im Zuge seines Kurz-Trainingslagers noch zwei Mal trainiert, ehe es am Sonntag zur TSG Dülmen II ging. Schwere Beine hatten die Sythener Spieler allerdings scheinbar nicht, sie starteten furios und lagen schon nach acht Minuten mit 2:0 in Führung. Währenddessen ging es beim Testspiel des ETuS Haltern hin und her.

TSG Dülmen II - Sythen 2:5 (0:3)

Lange musste Sythens Neuzugang Sebastian Hohaus nicht auf sein erstes Tor warten. Schon in der ersten Minute verloren die Dülmener im Zentrum den Ball. Hohaus reagierte schnell und überlupfte Dülmens Keeper Michael Johrden aus rund 25 Metern.

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„Das war ein guter Einstand“, sagte Sythens Trainer Dennis Schulz nach der Partie, in der die Sythener mit vier Stürmern agierten. Marvin Polczinski, der das 2:0 (8.) und 4:2 (64.) erzielte, und Lukas Wemhoff, Torschütze zum 5:2 (75.) kamen über die Außen. Im Zentrum lauerten dann Sebastian Hohaus und Mats Linden, der sich mit dem Treffer zum 3:0 (32.) in die Torschützenliste eintragen konnte.

Die Sythener Offensive konnte sich also direkt auszeichnen. „Für den ersten Test war das wirklich gut“, freute sich Schulz. Sein Team hätte sogar schon in Halbzeit eins noch höher in Führung gehen können, doch einige Chancen wurden nicht genutzt.

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Mit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten kam Dülmen dann noch mal kurz ran (57. und 62.), doch der gefühlte Neuzugang Marvin Polczinskis zweiter Treffer sorgte nur zwei Minuten später für die Vorentscheidung.

BW Wulfen II - ETuS 4:4 (2:2)

Nach einem auch in der Höhe verdienten 0:4 am Freitag gegen GW Hausdülmen hat der ETuS auch am Sonntag vier Tore kassiert - allerdings diesmal auch vier erzielt.

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„Es war ein bisschen chaotisch, es ging viel hin und her“, sagte ETuS-Trainer Phillip Oligmüller, der gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Thomas Schaffrinna einiges ausprobiert hatte. Spielerisch sei sein Team zwar ein wenig überlegen gewesen, doch Wulfen II sei immer gefährlich gewesen.

Das frühe 0:1 (6.) egalisierten Yannik Stark (31.) und Jan Gebauer (33.), doch kurz vor dem Halbzeitpfiff glich Wulfen erneut aus und ging in Halbzeit zwei sogar erneut in Führung (53.). Joel Ferraro (62.) und Jörn Hümmer (75.) drehten die Partie wieder , ehe Wulfens Lucas Liebers noch mal ausgleichen konnte (80.).

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Für einen Schreckmoment sorgte ein Wulfener Spieler, der mit seinem Bein unglücklich gegen den Pfosten knalle. Es bestand der Verdacht auf einen Schien- und Wadenbeinbruch. Ein Krankenwagen musste gerufen werden. Doch der Wulfener hatte noch Glück. Schon einige Stunden nach dem Spiel sei er wieder am Platz gewesen, so Phillip Oligmüller. Letztendlich sei es wohl „nur“ eine starke Prellung gewesen.

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