„Paar Grad kühler wären auch ok“: Haltern-Derby unter extremen Bedingungen

rnFußball: Testspiel

Beim ersten Halterner Derby der Saisonvorbereitung sollen es rund 36 Grad werden. Für beide Trainer eine schwierige Situation, da sie auch nicht unbegrenzt viele Spieler einwechseln können.

Lippramsdorf

, 07.08.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach vielen Monaten ohne kommt am Sonntag endlich mal wieder ein bisschen Derby-Stimmung in Haltern auf - wenn auch nur in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Ein wenig getrübt wird die Vorfreude auf das Derby aber von den Wetteraussichten. 36 Grad sollen es am Sonntag werden. Das beeinträchtigt auch die Spielweise der Teams.

„Ein paar Grad kühler wären auch ok“, sagt Concordia Flaesheims Trainer Michael Onnebrink mit Blick auf das Spiel am Sonntag (15 Uhr) in Lippramsdorf an der Jahnstraße. 14 Feldspieler und einen Torwart wird er dann wahrscheinlich zur Verfügung haben. Maximal 15 Spieler dürfen insgesamt sowieso nur eingesetzt werden. „Das ist natürlich nicht so prickelnd bei dem Wetter“, sagt er.

„Da werden wir sicherlich anders gefordert als letzte Woche“

Daher sei es durchaus denkbar, dass er schon früh wechseln werde und dann immer wieder Spieler zwischen Bank und Feld rotieren werden. Generell müsse man nun gucken, es nie zu übertreiben - sowohl im Spiel als auch in den Trainingseinheiten. „Man muss etwas dosieren“, erklärt Flaesheims Trainer. „Da wäre es schön, wenn man öfter wechseln könnte.“

Auch Thomas Bartke, Trainer des SV Lippramsdorf, schaut mit ein wenig Sorge auf den Wetterbericht. Eigentlich möchte er mit seinem Team noch mal „die ein oder andere Pressing-Situation ausprobieren“, doch ob das bei über 30 Grad und strahlendem Sonnenschein Sinn macht, zweifelt er selbst an. Personell sieht es bei den Lippramsdorfern ähnlich wie bei Flaesheim aus.

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Auch der LSV wird die Bank aller Voraussicht nach voll kriegen. Auf die beiden Sturm-Neuzugänge Nicolas Grewe und Maximilian Geisler muss Bartke allerdings noch verzichten. Für den kommenden Gegner findet Lippramsdorfs neuer Trainer derweil nur lobende Worte. „Wenn sie nicht so desolat gestartet wären, wären sie dem Aufstieg auf jeden Fall sehr nahe gekommen“, sagt er.

Flaesheim sei eine Mannschaft, die durchaus die Qualität für die Bezirksliga habe und in der Kreisliga A zu den besten Teams gehöre. Michael Onnebrink erwartet ebenfalls einen starken Gegner. „Da werden wir sicherlich anders gefordert als letzte Woche“, erklärt er. Da gewann Flaesheim sein erstes Testspiel mit 3:1 gegen die TSG Dülmen II, während der LSV sich mit einem überzeugenden Auftritt gegen Landesligist Viktoria Heiden durchsetzte und 5:1 gewann.

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„Sie werden uns defensiv viel abverlangen“, sagt Onnebrink über die Lippramsdorfer, die sich gegen Heiden offensiv wie defensiv in guter Frühform präsentierten. Generell spiele er aber sehr gerne gegen Lippramsdorf. Auch am Sonntag „wird es ein schöner Test“. Trotz Temperaturen, die ein ganz normales Fußballspiel kaum möglich machen.

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