„Dreckige Punkte“: HSC Haltern-Sythen gewinnt Aufsteiger-Duell dank starker sieben Minuten

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Gegen Bergkamen siegt der HSC Haltern-Sythen im letzten Spiel des Jahres mit 24:19. Nun wartet die Winterpause auf das Team von Gerard Siggemann, der vor einer möglichen „Katastrophe“ warnt.

Haltern

, 13.12.2019, 22:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der HSC Haltern-Sythen beendet das Jahr 2019 mit einem Auswärtssieg bei Mitaufsteiger HC TuRa Bergkamen. Während das Team von Gerard Siggemann in der vergangenen Verbandsliga-Saison noch eine Niederlage in Bergkamen einstecken musste, setzten sich die Halterner nun in der Oberliga mit 24:19 durch. In nur wenigen Minuten entschied der HSC die Partie zu seinen Gunsten.

49 Minuten lang gestaltete sich die Partie zwischen den beiden Aufsteigern relativ ausgeglichen. Anfangs kam der HSC etwas besser ins Spiel und führte früh mit drei Toren (11.). Doch Bergkamen ließ nicht locker und machte innerhalb von wenigen Minuten aus einem 6:9 (19.) ein 10:9 (25.).

Mit einem Tor Rückstand in die Halbzeitpause

„Es fing ganz gut an für uns“, bilanzierte HSC-Trainer Gerard Siggemann nach dem Abpfiff. Doch dann habe seine Mannschaft „den Faden verloren“. In der sechsminütigen Phase, in der die Halterner vier Tore kassierten, „spielen wir zu durchsichtig“. Seinen Spielern sei es nicht mehr gut gelungen, Freiräume für die Kreisläufer zu schaffen.

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Bis zum Ende der ersten Hälfte blieb der HSC dann aber dran: Mit 13:12 für Bergkamen ging es in die Halbzeitpause. Auch die zweiten 30 Minuten gestalteten sich lange Zeit ausgewogen. Beide Teams drehten die Partie immer wieder, doch keinem gelang es, seine Führung auf mehr als zwei Tore auszubauen. Doch dann kamen die letzten elf Minuten.

Keine gute Quote im Angriff

„Da hat man gemerkt, dass TuRa schwer abgebaut hat“, sagte Siggemann. Erst trafen Lukas Schulte-Lünzum (50.) und Maximilian Beumer (51), dann sorgte Johannes Beumer mit zwei Treffern für eine komfortable 23:18-Führung für die Gäste (55.).

Danach konnten die Hausherren zwar noch mal auf vier Tore verkürzen (58.), doch am Ende setzten sich die Halterner mit 24:19 durch. Nach dem Spiel freute sich Halterns Trainer über zwei „dreckige Punkte“. Während die Abwehrleistung am Freitagabend in Ordnung gewesen sei, habe sein Team aber vor allem Schwächen im Offensivspiel gezeigt. Auch das Überzahlspiel sei nicht effektiv genug gewesen.

Kann der HSC Haltern-Sythen in der Winterpause trainieren?

Für den HSC Haltern-Sythen war es das letzte Spiel in diesem Jahr. Erst am 19. Januar (Sonntag) geht es für den Aufsteiger mit einem Auswärtsspiel beim TuS Ferndorf II weiter. In der kommenden Zeit werde auch das Training der Halterner „ein bisschen lockerer“, so Siggemann.

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Dennoch wolle er mit seinem Team während der Winterpause durchtrainieren - „wenn es die Stadt ermöglicht“. Sollte seine Mannschaft allerdings „15 Tage nicht trainieren können, wäre das eine Katastrophe“. Die Oberliga sei „kein Kindergeburtstag“. Daher sei eine längere Trainingspause ziemlich problematisch.

HSC: Lüger, Haunert - Scherer (5), Knöner, M. Beumer (5), Schulte-Lünzum (3), J. Schrief (5/3), P. Schrief, Alkemper (1), J. Beumer (2), Kruth (1), Wolak, Mazur (2)

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