Der HSC verliert: „Mit Niederlagen kann ich leben, aber nicht in der Höhe“

rnHandball: Testspiel

Der HSC Haltern-Sythen traf am Samstag auf Drittligist Menden. Am Ende gab es eine deutliche Niederlage für die Mannschaft von Gerard Siggemann, die in mehreren Bereichen unterlegen war.

Haltern

, 13.09.2020, 11:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem sich der HSC Haltern-Sythen eine Woche zuvor gegen Drittligist TuS Volmetal zwar verlor, aber dennoch überzeugte, gab es nun einen Rückschlag für das Team von Gerard Siggemann. Gegen die ebenfalls in der dritten Liga spielende SG Menden gab es eine ziemlich deutliche Niederlage.

„Eine Niederlage mit acht Toren hätte ich noch gut verarbeiten können“, sagte Siggemann nach der 24:37-Niederlage der Halterner in Menden. „Mit Niederlagen kann ich leben, aber nicht in der Höhe.“ Zur Halbzeit stand es 17:12 für die Gastgeber.

„Der Wille und der Einsatz haben gestimmt“

Die Halterner, bei denen der verletzte Philipp Wolak fehlte, hatten sowohl in der Offensive als auch in der Defensive einige Probleme. „Wir hatten eine schlechte Quote vorne“, stellte Siggemann später fest. Zudem hätten seine Spieler gegen den Ball oft zu passiv agiert, wodurch der Gegner unter anderem zu vielen Toren aus dem Rückraum kam. Mendens Spieler seien den Halternern sowohl hinsichtlich ihrer Robustheit als auch ihrer Geschwindigkeit überlegen gewesen.

„Der Wille und der Einsatz haben aber gestimmt“, sagte der HSC-Trainer, der seiner Mannschaft daher auch keinen Vorwurf machen wollte. „In manchen Situationen müssen wir uns aber einfach cleverer verhalten“, so Siggemann. Bis zum Saisonstart Anfang Oktober wartet nun noch viel Arbeit auf die Halterner.

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