Erstes Testspiel für den HSC: Kleiner Kader nicht das einzige Problem

rnHandball: Testspiel

Auf den HSC Haltern-Sythen wartet am Samstag das erste Testspiel in der Vorbereitung auf die kommende Oberliga-Saison. Doch ein echter Gradmesser wird das Spiel noch nicht - aus zwei Gründen.

Haltern

, 07.08.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach vielen Monaten ohne ein einziges Spiel misst sich der HSC Haltern-Sythen am Wochenende das erste Mal wieder mit einer anderen Mannschaft. Das Team von Gerard Siggemann trifft auf den MTV Rheinwacht Dinslaken. Zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft werden wahrscheinlich auch dabei sein.

„Wir haben einen ziemlich knappen Kader“, sagt Gerard Siggemann. Die beiden Beumer-Brüder werden definitiv fehlen. Der Einsatz von Philipp Wolak ist fraglich, da er aus dem Urlaub zurückkommt. Ob er dann direkt für den HSC spielen kann, ist nicht klar, weshalb Siggemann erst mal ohne ihn plant. Genauso muss der HSC-Trainer wahrscheinlich auch auf Julian Schrief verzichten, der aller Voraussicht nach studiumsbedingt ausfallen wird.

Vor einem Jahr gewann der HSC Haltern-Sythen gegen Dinslaken

Dafür werden mit Lukas Schrief und Justus Krause zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft, die in der kommenden Saison als Aufsteiger in der Landesliga starten wird, in Dinslaken (Samstag, 18 Uhr) dabei sein. „Wir sind dann so neun oder zehn Spieler“, sagt Gerard Siggemann, der sich auf „den ersten Aufgalopp“ freut.

Das zweite Problem der Halterner: Im gesamten Kader werde wahrscheinlich kein einziger Linkshänder sein, so Siggemann, der die Wichtigkeit des ersten Spiels aber auch nicht zu hoch bewerten will. Im ersten Spiel nach der langen Pause gehe es nun erst einmal nur darum, wieder unter ein bisschen Wettkampfbedingung gegen ein anderes Team zu spielen.

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Schon in der Saisonvorbereitung 2019 trafen der HSC und der MTV Rheinwacht Dinslaken aufeinander. „Das war ein guter Test damals“, erzählt Siggemann, den die Halterner „relativ deutlich gewonnen“ hatten. Damals trafen zwei Teams aufeinander, die gerade aus der Verbandsliga aufgestiegen waren. Nun gehen beide in ihre zweite Saison in Deutschlands vierthöchster Spielklasse - der HSC spielt in der Oberliga Westfalen, Dinslaken in der Regionalliga Nordrhein.

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