HSC-Trainer Siggemann ist zufrieden mit erstem Test - trotz Niederlage

rnHandball: Testspiel

Das erste Testspiel des HSC Haltern-Sythen ging zwar verloren, aber dennoch war Gerard Siggemann zufrieden. Vor allem in den ersten 20 Minuten hatte sein Team jedoch mit einem Problem zu kämpfen.

Haltern

, 09.08.2020, 13:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Acht Wochen sind es noch bis der HSC Haltern-Sythen in die neue Saison startet. Bis dahin stehen noch einige Testspiele im Kalender der Halterner. Das erste wurde am Samstagabend, 8. August, verloren. Dennoch war HSC-Trainer Gerard Siggemann zufrieden. Sein Team ging allerdings mit einigen Handicaps in die Partie.

Gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken hat der HSC Haltern-Sythen mit 24:28 verloren. „Es war aber eigentlich ganz gut“, sagte Siggemann, vor allem „unter den Umständen bei der Hitze“. Doch nicht nur das warme Wetter machte das Spiel nicht einfacher, sondern auch der kleine Kader der Halterner. Mit nur neun Spielern reiste der HSC nach Dinslaken. Acht davon waren Feldspieler. Torhüter Daniel Lüger musste im ersten Test durchspielen, genauso wie der Halterner Rückraum, bestehend aus Jan-Bernd Kruth, Tim Strotmann und Mika Knöner.

„Wir konnten 60 Minuten das Tempo mitgehen“

Ein weiteres Problem: Keinen einzigen Linkshänder hatte Gerard Siggemann am Samstag zur Verfügung. „Dadurch waren wir taktisch eingeschränkt“, erklärte er. Dennoch zeigte sein Team eine gute Partie - zumindest nach den ersten 20 Minuten. Denn bis dahin hatten die Halterner einige Probleme mit der Spielweise der Dinslakener, die vor einem Jahr in die Regionalliga Nordrhein aufgestiegen waren.

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„Wir waren körperlich ziemlich schwach aufgestellt“, so Halterns Trainer. Das Fehlen der körperlich robusten Spieler wie den beiden Beumer-Brüdern oder Philipp Wolak habe sich bemerkbar gemacht. Dadurch „haben wir so 20 Minuten gebraucht“. Da lag seine Mannschaft allerdings bereits mit sechs Toren im Rückstand. Eine Führung konnte der HSC in der Folge nicht mehr erzielen, doch die restlichen 40 Minuten konnte er dann zumindest für sich entscheiden - auch wenn es am Ende nicht mehr für den Sieg reichte.

„Ich bin sehr zufrieden“, so Siggemann. „Wir konnten 60 Minuten das Tempo mitgehen.“ Es habe sich gezeigt, dass seine Mannschaft bereits acht Wochen vor dem Saisonstart in einer guten körperlichen Verfassung ist. Ein Lob gab es auch noch für den aus der zweiten Mannschaft mitgekommenen Justus Krause. „Er hat seine Sache ganz gut gemacht“, sagte sein Trainer.

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