Kreispokal-Derby: Kehrtwende beim ETUS, Sythen will defensiv stabiler stehen

rnFußball: Kreispokal

In der zweiten Runde des Kreispokals treffen der TuS Sythen und der ETuS Haltern aufeinander. Es wird nicht das letzte Duell beider Teams in dieser Saison sein.

Sythen, Haltern

, 03.09.2020, 07:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

In wenigen Wochen treffen der TuS Sythen und der ETuS Haltern als Aufsteiger in der Kreisliga A aufeinander. Doch schon vor dem ersten Ligaspiel können beide Teams zeigen, wer der bessere Aufsteiger ist - sie treffen im Kreispokal aufeinander (Anstoß: Do., 19.15 Uhr, Brinkweg). Der ETuS wird derweil mit einer anderen Truppe nach Sythen fahren als ursprünglich geplant.

Eigentlich, so hatte es Halterns Trainer Thomas Schaffrinna vor einigen Tagen gesagt, wolle er sich so kurz vor dem Saisonstart und dem bald schon stattfindenden Duell in der Liga nicht komplett in die Karten schauen lassen. „Das hatten wir vor“, sagt er nun. Die Pläne haben sich aber geändert. „Wir werden alles versuchen, um die Sythener zu schlagen. Wir werden mit voller Kapelle dort auflaufen.“

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Genau das selbe hat auch sein Gegenüber Dennis Schulz, Trainer des TuS Sythen, vor. „Wir werden das Spiel ganz normal angehen, wir werden nicht viel ausprobieren.“ In Haltern kenne man sich untereinander ohnehin schon gut, weshalb es nicht nötig sei, seine beste Elf vor dem Gegner „zu verstecken“.

„Wir müssen deren Offensive in den Griff kriegen“

Bis auf Marvin Polczinski, der sich gegen Lippramsdorf am Bein verletzte, stehen ihm alle Spieler zur Verfügung. Schulz selbst war allerdings zuletzt gesundheitlich angeschlagen, ein Bandscheibenvorfall machte ihm das Leben schwer. Doch zum Derby will er wieder einsatzbereit sein, um seine Spieler an der Linie zu coachen.

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Wichtig werde gegen den ETuS sein, dass die Sythener Defensive kompakter und sicherer steht als zuletzt. „Wir haben gegen Lippramsdorf (0:6, Anm. d. Red.) gesehen, was für Fehler wir defensiv noch machen“, sagt Schulz. Sein Team kassierte viele Gegentore in der Vorbereitung. In der ersten Runde des Kreispokals kassierte das Team drei Tore, schoss aber auch selbst sechs. Die vielen Gegentore, so Schulz, lagen zum Teil auch daran, dass die Sythener eine sehr offensive Ausrichtung hatten und auch hoch gepresst haben.

Dass der TuS vorne stark besetzt ist, weiß auch Thomas Schaffrinna. „Wir müssen deren Offensive in den Griff kriegen“, sagt er. Der Plan lautet, hinten nichts zuzulassen. Und „irgendwann werden wir dann treffen“, ist sich Schaffrinna sicher. Letztendlich wolle er aber mit seiner Mannschaft vor allem den Zuschauern ein schönes Spiel bieten.

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„Wir wollen uns auf Augenhöhe messen und unseren Rivalen, den wir außerhalb des Platzes sehr mögen, ärgern“, so der Halterner, der in den vergangenen Wochen immer wieder mal einige Sythener unter den Zuschauern bei den ETuS-Spielen gesehen hat. Die Sythener müssten also bestens über ihren kommenden Gegner informiert sein. Ob sie es auch wirklich sind, wird sich am Donnerstagabend zeigen.

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