Hullerner Hattrick und Krankenwageneinsatz bei kurzfristig angesetztem Spiel

rnFußball: Testspiel

Kurzfristig hatten sich Hullern und der SC Herten zu einem Testspiel verabredet. Am Ende feierten die Hullerner einen verdienten Sieg - für einen Spieler endete die Partie im Krankenwagen.

Hullern

, 18.09.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

In einem kurzfristig angesetzten Freundschaftsspiel gastierte der SC Herten, mit einer Mischung aus rekonvaleszenten Spielern der ersten Mannschaft (Kreisliga B) und Spielern der zweiten Mannschaft (Kreisliga C), im Hullerner Steverstadion. Letztendlich entschied der SV Hullern das Duell mit 5:2 für sich. Für einen Spieler musste ein Krankenwagen kommen.

Die Hullerner begannen offensiv stark, erspielten sich einige Chancen. Doch es dauerte bis zur 20. Minute, ehe Joshua Timmer das 1:0 für die Gastgeber erzielte, bei denen Routinier und Abwehrboss Marco Masannek aufgrund eines Muskelfaserrisses sowie der umgeknickte Agim Saiti fehlten. Lukas Kraft erhöhte dann auf 2:0 (32.). Daraufhin ließ das Team von Christoph Bafs-Dudzik etwas nach und kassierte durch einen Foulelfmeter noch den Anschlusstreffer (45.).

„Das müssen wir jetzt auch sonntags so hinkriegen“

Kurz nach der Pause glichen die Gäste plötzlich aus (49.). Doch das brachte seine Spieler nicht aus dem Konzept, lobte Bafs-Dudzik hinterher. Mit seinem zweiten Tor brachte Timmer die Hullerner schnell wieder in Führung (53.). Wenig später gab es dann einen Schreckmoment auf dem Platz. Der erst 18-jährige Johannes Weber verletzte sich bei einem Pressball so stark, dass ein Krankenwagen gerufen werden musste.

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Die erste Diagnose: „Zwei Muskel sind geprellt“, sagt sein Trainer einen Tag später. Womöglich müsse der auf der rechten Außenbahn spielende Weber aber noch mal ein MRT machen lassen. „Das ist ärgerlich, er ist ein starker Spieler“, sagt Christoph Bafs-Dudzik. Selbst dieser Schreck hinderte die Hullerner aber nicht daran, ihr Spiel weiter durchzuziehen. „Das müssen wir jetzt auch sonntags so hinkriegen.“

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Mit seinem dritten Treffer sorgte Joshua Timmer letztendlich für die Entscheidung (83.), ehe Justin Langhorst direkt danach das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben konnte (84.). Im Winter soll es zu einem erneuten Aufeinandertreffen beider Teams kommen, verrät Hullerns Trainer. Dann, so habe sein Trainerkollege ihm gesagt, wolle Herten aber mit seiner richtigen ersten Mannschaft antreten.

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