Lippramsdorf schießt Sythen ab - ein Spieler ist in herausragender Form

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Das Testspiel zwischen Lippramsdorf und Sythen endete am Donnerstagabend mit einer Klatsche für den Kreisligisten. Ein LSV-Spieler erzielte bereits sein neuntes Tor in der Vorbereitung.

Lippramsdorf

, 28.08.2020, 11:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bezirksligist gegen Kreisliga-A-Neuling hieß das Duell am Donnerstagabend auf der Anlage des SV Lippramsdorf, als der TuS Sythen zu Gast war. Am Ende war es eine deutliche Angelegenheit. Einer der LSV-Spieler konnte erneut beweisen, dass er derzeit in einer bestechenden Frühform ist.

2:0 stand es zur Halbzeit, 6:0 war das Endergebnis. Der SV Lippramsdorf feierte einen deutlichen Sieg gegen den TuS Sythen, der in der Vorbereitung bislang in jedem Spiel mindestens ein Tor erzielen konnte und bis zum LSV-Spiel in sechs Partien 19 Mal getroffen hatte. Diesmal blieb das Team von Dennis Schulz allerdings ohne Torerfolg.

„Wir hatten riesige Löcher in der Defensive“

Auf der anderen Seite traf Henrik Kleinefeld wie schon beim 5:2-Sieg gegen den ETuS Haltern vor einigen Tagen drei Mal. Diesmal erzielte er allerdings nicht alle drei Treffer in Halbzeit eins, sondern die ersten beiden in den ersten 45 Minuten (5. und 19.) und das dritte kurz nach Wiederanpfiff (49.). „Henrik hat es wieder richtig gut gemacht“, sagte Christian Brink, Fußballabteilungsleiter des LSV.

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Nach einer durchwachsenen Saison 2019/20 scheint der Stürmer nun wieder in der Form der vergangenen Jahre zu sein. Neun Tore erzielte er in der Vorbereitung schon - in gerade mal fünf Spielen, wobei er beim ersten Test gegen Lembeck erst von der Bank kam und ohne Torerfolg blieb. Die weiteren Treffer erzielten Timo Berg (57.), Jonas Zernahle (63.) und Constantin Dewert (90.).

„Das war ein gutes Spiel von uns“, so Brink. Auch in der Höhe sei das Ergebnis letztendlich in Ordnung gewesen, obwohl die Sythener auch noch „ein, zwei Chancen“ hatten. „Vielleicht war es am Ende aber auch ein Tor zu hoch“, sagte er. Viele Chancen kreierten die Lippramsdorfer mit Pässen in die Schnittstelle oder über die Außen.

„Wir hatten riesige Löcher in der Defensive“, erklärte Sythens Trainer Dennis Schulz, der aber auch sagte, „das Spiel hätte auch 6:3 ausgehen können“. Einige Chancen hatte sein Team nämlich ebenfalls, nur war der TuS nicht so eiskalt vor dem gegnerischen Tor wie die Lippramsdorfer.

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„Die waren auch deutlich besser als wir“, gestand Schulz mit Blick auf das deutliche Ergebnis. Nach anstrengenden Wochen mit vielen Partien bekommen seine Spieler nun am Wochenende mal wieder komplett frei, ehe es am Dienstag mit der nächsten Trainingseinheit weiter geht. Der SV Lippramsdorf trifft derweil am Sonntag auf den SV Rot-Weiss Mühlheim.

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