Lippramsdorf sucht Konstanz

Fußball

Nach drei Spielen ohne Sieg möchte der heimische Bezirksligist Lippramsdorf mal wieder einen Dreier einfahren. Haltern II will hingegen einem Aufstiegsfavoriten ein Bein stellen.

HALTERN / LIPPRAMSDORF

von Von Niklas Berkel

, 30.09.2016, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bezirksliga 11 TSV Marl-Hüls II - SV Lippramsdorf So. 15 Uhr, SA Loekampstr. 36, 45770 Marl.

Wie bei fast jeder Reserve lautet die Frage für den LSV: Was kommt da von der Erstvertetung? Aber auch sonst stellt der TSV Marl-Hüls II eine spielstarke Truppe. „Da sind erfahrene Spieler dabei, aber auch junge, talentierte Jungs“, erklärt Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekamp. Ergebnisse wie gegen Vorwärts Epe warnen zusätzlich. Hüls ist eine der zwei Mannschaften, die den Tabellenzweiten bislang bezwingen konnte.

Seiner eigenen Mannschaft fehle hingegen noch die Konstanz. Auch wenn Fortschritte in der spielerischen Linie zu verzeichnen sind, müsse seine Mannschaft diese endlich mal 90 Minuten auf den Rasen bringen: „Gegen Weseke waren es 80 gute Minuten, gegen Haltern die erste Halbzeit.“ Personell ist beim LSV alles im Lot. Zwei, drei Spieler fehlen, wie sonst eigentlich immer. Nichts, was aber nicht aufzufangen wäre.

TuS Haltern II - FC Marl So. 15 Uhr, Stauseekampfbahn, Lippspieker.

Erleichtert ist Spielertrainer Tim Abendroth schon ein wenig: „Sind die 90 Minuten gegen Marl vorbei, haben wir vorerst den letzten großen Brocken aus dem Weg.“ Bislang spielte sein Team fast nur gegen Teams, die über ihnen stehen. Mit Marl kommt der Letzte aus den Top fünf. Dass Haltern II trotzdem elf Punkte holen konnte, spricht für die Qualität in der jungen Mannschaft. Dieser wird gegen Marl einiges abverlangt: „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft. Viele Spieler von denen haben schon in der Oberliga gekickt. Es wird eine harte Nummer“, ist sich Abendroth sicher. Unter 110 Prozent gegebenen Einsatzes wird es nicht möglich sein, etwas an der Stauseekampfbahn zu behalten. Eine 30-minütige Schwächephase wie gegen den LSV im Derby könne sich sein Team diesmal nicht erlauben. „Aggressiv in den Zweikämpfen und dem Gegner auf den Sack gehen“, lautet die Devise.

Personell ist Abendroths Mannschaft gut aufgestellt. Bis auf Robin Pötter ist sein Team am Sonntag wohl vollzählig.

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