LSV-Neuzugang Geisler über seine Schwächen und eine nervige Verletzung

rnFußball: Bezirksliga

Nach über einem Jahr Pause spielt Maximilian Geisler wieder Fußball - beim SV Lippramsdorf. Bei den ersten Trainingseinheiten wurde ihm direkt aufgezeigt, wo er sich noch verbessern muss.

Lippramsdorf

, 03.08.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Maximilian Geisler hat der SV Lippramsdorf einen weiteren Stürmer verpflichtet. Der 19-Jährige spielte zuletzt beim TuS Haltern am See, fiel dann verletzungsbedingt aus und verbrachte danach ein Jahr im Ausland. Für Geisler waren die ersten Trainingseinheiten beim SV Lippramsdorf daher auch die allerersten Trainingseinheiten in einer Seniorenmannschaft. Dabei wurden ihm zumindest in einem Bereich schon mal die Grenzen aufgezeigt.

„Leider habe ich das letzte A-Jugend-Jahr verpasst“, sagt Geisler. Eine Entzündung in der Patellarsehne hatte ihm das Leben schwer gemacht. „Die war sehr hartnäckig.“ Seit längerer Zeit ist der Ex-Jugendspieler des TuS Haltern, der sich selbst im Sturmzentrum am besten aufgehoben sieht, aber wieder fit. „Ich habe keine Beschwerden mehr“, erzählt er. Fußballspielen konnte er allerdings auch nach seiner Genesung noch nicht wieder.

„Ich bin ganz gut am Ball und habe einen ordentlichen Torriecher“

Denn zuletzt war er für ein Auslandsjahr in Neuseeland. Rund 1,5 Jahre konnte Maximilian Geisler daher keinen Fußball mehr spielen. „Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich wieder anfangen kann“, sagt er. Schon in Neuseeland habe er gemerkt, dass seine Verletzung vollkommen ausgeheilt ist. Dort habe er zwar keinen Fußball gespielt, aber sich beispielsweise mit Wandern dennoch sportlich betätigt.

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Die ersten Einheiten beim SV Lippramsdorf haben ihm derweil gut gefallen. „Die Truppe hat mich super aufgenommen, es herrscht eine tolle Stimmung“, sagt Geisler. Für ihn sei es zu Beginn nur etwas ungewohnt gewesen, mit deutlich älteren Spielern zu trainieren - dabei ist die LSV-Mannschaft größtenteils sogar auch noch recht jung.

Dabei ist ihm bei sich selbst auch eine Schwäche aufgefallen, nachdem er die ersten Male mit Seniorenspielern gekickt hat: „Körperlich muss ich noch aufholen.“ Auch konditionell sieht er bei sich selbst noch Verbesserungspotenzial. Doch er ist sich sicher, dass er beide Punkte schnell mit weiteren Trainingseinheiten und Spielpraxis verbessern kann.

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Seine Stärken sieht der 19-jährige Stürmer dagegen vor allem in der Ballkontrolle und vor dem Tor. „Ich bin ganz gut am Ball und habe einen ordentlichen Torriecher“, sagt Maximilian Geisler. Den haben aber auch seine beiden Konkurrenten im Sturmzentrum. Henrik Kleinefeld hat schon oft genug bewiesen, dass er zu den gefährlichsten Stürmern der Bezirksliga zählt und LSV-Neuzugang Nicolas Grewe erzielte in der Saison 2018/19 in der Kreisliga A 32 Treffer, ehe eine Verletzung ihn ausbremste.

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