LSV-Mädels klettern auf Rang drei

Volleyball

Es dauerte am Samstag keine Stunde, bis die Volleyballerinnen des SV Lippramsdorf allen Grund zur Freude hatte: In drei Sätzen fegten sie den favorisierten TV Gladbeck 3 aus der Halle.

HALTERN

14.11.2016, 15:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein echtes Team: Die Volleyballerinnen des SV Lippramsdorf mit Trainer Florian Gonschior.

Ein echtes Team: Die Volleyballerinnen des SV Lippramsdorf mit Trainer Florian Gonschior.

Bezirksliga 11 TV Gladbeck 3 - LSV 0:3 (18:25, 17:25; 15:25)

„Das war einfach gut“, freute sich LSV-Coach Florian Gonschior nach der Partie. Schon vor dem Spiel hatte sich der LSV als Team gezeigt. Der Glanz der neuen Trikots, gesponsert vom Heizungs- und Sanitär-Unternehmen Stevermuer, übertrug sich auch auf das Spiel. Der LSV startete stark. Patricia Föcker zeigte mit starken Aufschlägen, dass der LSV Punkte mitnehmen wollte. Schnell lag das Gonschior-Team mit 4:0 vorne.

Gladbeck fand überhaupt nicht ins Spiel. Beim LSV passte hingegen alles. Die Annahme stimmte und so konnten die Angreiferinnen ihre Qualität vorne ausspielen. So ging der erste Satz deutlich mit 25:18 an Lippramsdorf. Im zweiten Satz das gleiche Bild. „Wir haben natürlich von den vielen Eigenfehlern des Gegners profitiert“, sagte Gonschior. Die sonstige Aufschlagstärke der Gladbeckerinnen blieb aus. „Wir waren einfach schlecht“, ärgerte sich TV-Trainer Janik Limmroth, dessen Team auch den zweiten Satz mit 17:25 verlor.

Im dritten Satz zeigte Lippramsdorf Nerven. Viele Bälle vorsprangen in der Annahme und Gladbeck führte mit 4:1. Doch der LSV kämpfte sich vor allem dank der lautstarken Auswechselbank zurück in die Partie. Spätestens nach der starken Aufschlagserie von Anna-Lena Tuttmann war klar: Der LSV wird die drei Punkte mitnehmen. Beim Stand von 15:12 knallte Tuttmann acht Aufschläge in Serie in das gegnerische Feld. Am Ende hieß es 25:15.

Damit klettert der LSV auf den dritten Tabellenplatz. Das Spitzenduo Olfen und Bottrop hat aber drei bzw. vier Punkte Vorsprung und jeweils ein Spiel weniger absolviert.

LSV: Arens, Föcker, Häckel, Klebolte, Kleine-Kappenberg, Koch, Riedesel, Tuttmann, Urginus, Vierhaus, Wehrland, Wiesmann.

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