Oberliga Westfalen im Check: Ein klarer Favorit und einige Wundertüten

rnFußball: Oberliga

Mit einer Woche „Verspätung“ startet der TuS Haltern am See in die Oberliga Westfalen. Nach dem großen Umbruch ist das Team eine kleine Wundertüte - allerdings nicht die einzige.

Haltern

, 13.09.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf den TuS Haltern am See und die anderen 20 Oberliga-Teams wartet ein extrem vollgepackter Spielplan. Es drohen viele englische Wochen und Duelle gegen schwer einzuschätzende Gegner. Einen klaren Favoriten auf den Regionalliga-Aufstieg gibt es aber bereits.

Viele namhafte Abgänge, aber nur wenige Neuzugänge hat der TuS Haltern in diesem Sommer vermeldet. Vor allem auf die eigene Jugend soll nun gesetzt werden, es gab nur zwei externe Neuzugänge sowie die Rückkehr von Nils Eisen und Torhüter Marcel Müller. Zudem steht mit Timo Ostdorf ein neuer Trainer an der Seitenlinie der ersten Mannschaft der Seestädter. All das macht den TuS zu einer kleinen Wundertüte in der Liga - allerdings nicht zur einzigen.

Wattenscheid wird sich nicht mit dem Mittelfeld zufrieden geben

Zu den weiteren schwer einschätzbaren Mannschaften zählt beispielsweise der SV Schermbeck, der mit Sleiman Salha ebenfalls einen neuen Trainer hat und viele Abgänge wie den der Rudolph-Brüder zum TuS Bövinghausen verkraften musste. Große Veränderungen am Kader gab es hingegen beim großen Favoriten auf den Aufstieg nicht: Der RSV Meinerzhagen geht fast unverändert in die kommende Saison. Im Team von Trainer Mutlu Demir tummeln sich bereits zahlreiche Spieler mit Regionalliga-Erfahrung.

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Nachdem der RSV die Regionalliga aufgrund des Saisonabbruchs nur knapp verpasste, wird das Team nun einen neuen Anlauf starten. Der Weg scheint frei zu sein, denn mit RW Ahlen und dem SC Wiedenbrück sind die beiden zuletzt stärksten Konkurrenten aufgestiegen. Ein Hindernis auf dem Weg zur Meisterschaft könnte aber die SG Wattenscheid darstellen.

Der zuletzt insolvente Traditionsverein musste den Gang runter in die Oberliga antreten und wird nun mit einer völlig neuen Mannschaft dort auflaufen. Wie gut sich die neu formierte Truppe um Ex-Halterner Marvin Schurig letztendlich schlägt, ist schwer einzuschätzen. Doch eines scheint klar zu sein: Auch die Wattenscheider werden im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze ein Wörtchen mitreden wollen.

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