Premiere für das HSC-Hygiene-Konzept: Budde zieht ein erstes Fazit

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Der HSC hat viel Zeit in die Erstellung seines Hygiene-Konzeptes investiert. Am zweiten Spieltag kam es erstmals zum Einsatz. Barthold Budde ist zufrieden und denkt schon an die nächsten Spiele.

Haltern

, 15.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Barthold Budde, Vorsitzender des HSC Haltern-Sythen, und die anderen ehrenamtlichen Helfer des Vereins hatten in den vergangenen Wochen viel zu tun. Ein passendes Hygiene-Konzept für die Heimspiele des Vereins musste erarbeitet werden. Am zweiten Spieltag (10. Oktober) war es dann soweit: Das Konzept feierte seine Premiere.

Vier Seniorenmannschaften traten am Samstag in der Halle am Schulzentrum an. Erst waren die beiden Damen-Mannschaften im Einsatz, dann folgten die Herren I und II. Bei allen Spielen dabei: Barthold Budde. Das sei aber normal, sagt er. Auch ohne Corona würde er bei jedem Heimspiel im Normalfall in der Halle sein.

Barthold Budde (r.) zieht ein erstes Fazit zum Hygiene-Konzept des HSC Haltern-Sythen.

Barthold Budde (r.) zieht ein erstes Fazit zum Hygiene-Konzept des HSC Haltern-Sythen. © Rüdiger Eggert (Archiv)

Wie lange er letztendlich in der Halle war, kann er gar nicht mehr genau sagen. „Die Arbeitszeit lässt sich schwer beziffern“, sagt Budde. „Aber da steckte eine Menge Arbeit drin.“ Dabei machte der Heimspiel-Samstag nicht mal den Großteil dieser Arbeit aus, die meiste musste bereits im Vorfeld verrichtet werden.

„Ausnahmslos alle hatten Verständnis“

Der Aufwand hat sich aber gelohnt. „Generell hat es gut geklappt“, freut sich der Vereinsvorsitzende. Statt normaler Tickets konnten diesmal nur Karten für einzelne Zonen auf den Tribünen erworben werden. Beim Kauf einer Karte mussten - wie überall derzeit üblich - die Kontaktdaten in eine Liste eingetragen werden.

Lange warten mussten die Halterner Fans beim Einlass meist aber nicht. Viele zückten schon in der Schlange ihr Smartphone und scannten einen der QR-Codes, die überall aushingen. Darüber wurden die Zuschauer direkt auf die HSC-Seite oder -App weitergeleitet, wo sie sie ihre Daten eintragen konnten.

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Beim nächsten Besuch müssten die Daten dann sogar kein zweites Mal in der App eingegeben werden, so Barthold Budde. „Die sind da jetzt schon drin.“ Die Resonanz der Zuschauer war derweil durchweg positiv. „Ausnahmslos alle hatten Verständnis“, erzählt er.

Besonders habe ihn gefreut, dass einige Besucher, die auch schon in anderen Hallen waren, gesagt hätten, „bei euch ist es am besten geregelt“, sagt der HSC-Vorsitzende, der mit seinen Kollegen bereits an Verbesserungen tüftelt.

Für das Hygiene-Konzept braucht der HSC viel Personal

„Wir haben einige Ideen, was man noch besser oder einfacher machen kann.“ Ein Aspekt, der als nächstes angegangen werden soll, ist das Catering. „Da wollen wir uns langsam wieder herantasten“, erklärt er. Am vergangenen Samstag gab es erst zum Ende hin einen kleinen Getränkestand. Da sei erst spontan klar gewesen, dass das realisiert werden kann.

Bei den nächsten Spielen bekommen Barthold Budde und Co. womöglich auch wieder mehr Unterstützung. Denn durch den Beginn der Herbstferien seien nicht alle Helfer, die meist dabei sind, verfügbar gewesen. Und für das ganze Konzept „brauchst du halt auch genug Personal“.

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Wie die nächsten Heimspiele aussehen werden, wissen Budde und die anderen HSC-Mitglieder allerdings auch noch nicht. Bei den derzeitigen Entwicklungen wisse man ohnehin noch nicht, ob die nächsten Heimspiele am 24. Oktober überhaupt ausgetragen werden dürfen. Und wenn ja: mit oder ohne Zuschauer?

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