Spendenlauf für Hochwasser-Opfer: Halterner rufen zur Teilnahme auf

Laufen

Laufend etwas Gutes tun: Das kennen Halterner schon durch die Bewegung-hilft-Aktion. Nun kann wieder für den guten Zweck gelaufen werden - diesmal für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe.

Haltern

, 19.07.2021, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Läufer von Spiridon Haltern, hier Alfred Pieper, Rosie Bohr, Katja Rodrigues und Paul Olbricht, rufen dazu auf, an einem Spendenlauf für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe teilzunehmen.

Die Läufer von Spiridon Haltern, hier (v.l.) Alfred Pieper, Rosie Bohr, Katja Rodrigues und Paul Olbricht, rufen dazu auf, an einem Spendenlauf für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe teilzunehmen. © Horst Lehr

Das unvorstellbare Ausmaß der Wasserfluten in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist momentan das zentrale Thema in den Nachrichten. Jetzt ist aktive Hilfe gefragt, denn viele Menschen, deren Existenzen bedroht und zum Teil komplett vernichtet wurden, können das momentan nicht mehr alleine stemmen.

Dazu hat die Laufplattform RaceResult zu einem virtuellen Spendenlauf aufgerufen, dessen Erlös den Betroffenen in den Überschwemmungsgebieten komplett zukommen soll.

Der Halterner Laufverein Spiridon Haltern will mit seiner Beteiligung an dem Spendenlauf für die Flutopfer auch ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Opfern setzten.

Viele Halterner Teilnehmer - „Das hätte ich so nicht erwartet“

Alfred Pieper, Vorsitzender des Vereins, sagt: „Das ist eine super Idee. Mit 10 Euro Anmeldegebühr pro Teilnehmer schaffen wir es vielleicht, dass jemand der Betroffenen eine kleine Sorge weniger hat.“ Katja Rodrigues, selbst Läuferin und Vereinsmitglied, hatte am Freitagabend, 16. Juli, den Aufruf im Internet entdeckt und spontan als Anregung in den Verein gebracht.

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„Ich dachte sofort, das passt gut zu Spiridon“, erzählt sie. Allerdings ist sie vom aktuellen Ergebnis freudig überrascht. „Bis Sonntagnachmittag haben sich schon über 50 Halterner Läufer eingetragen. Das hätte ich so nicht erwartet“, sagt Rodrigues.

Bei der Aktion können sechs Wochen lang Kilometer gelaufen, erwandert oder auf dem Laufband zurückgelegt werden. Jede Woche werden die Kilometer an die Plattform gemeldet, in eine Liste eingetragen und am Ende der Aktion erhalten die Teilnehmer eine Urkunde.

Alfred Pieper ist zuversichtlich, dass sich noch viele weitere Halterner Läufer und Vereine der Aktion anschließen. „So haben alle noch einen zusätzlichen Anreiz, sich zu bewegen und leisten Hilfe, wo sie im Moment am notwendigsten gebraucht wird“, sagt der Spiridon-Vorsitzende.

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Der komplette Erlös dieser Challenge wird an eine gemeinnützige Institution gespendet, welche die Gelder dann direkt an die Betroffenen weiterleitet. Die Anmeldung ist noch bis zum 29. August möglich. Nähere Infos gibt es unter www.my.raceresult.com

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