Team-Check: Bossendorf startet selbstbewusst in die neue Saison

rnFußball: Kreisliga B

Große Veränderungen gab es am Kader der Bossendorfer nicht. Doch genau das könnte sich am Ende als große Stärke erweisen. Auf eines ist Trainer Thomas Joachim besonders stolz.

Hamm-Bossendorf

, 03.09.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Thomas Joachim geht bereits in seine fünfte Saison als Trainer des SV Bossendorf - wobei die vergangene aufgrund des Saisonabbruchs quasi nur als halbe zählt. Gespräche über eine Vertragsverlängerung gab es in Bossendorf mit dem Trainer allerdings nicht. Doch die brauchte es auch gar nicht.

Über eine Verlängerung der Zusammenarbeit „habe ich mit dem Vorstand gar nicht gesprochen“, erzählt Thomas Joachim. „Wir haben einfach weitergemacht“. Nach so einer abgebrochenen Spielzeit sei das für ihn aber auch selbstverständlich gewesen. Für ihn und sein Team heißt es nun, da weitermachen, wo sie zuletzt unterbrochen wurden. Denn die Bossendorfer waren auf einem guten Weg.

Thomas Joachim: „Es ist nicht einfach, gegen uns zu gewinnen“

Nach Platz zehn, neun und acht in den Vorjahren steigerte sich Joachims Team weiter und landete am Ende der abgebrochenen Saison auf einem starken fünften Platz. Zum Zeitpunkt der Unterbrechung lagen die Bossendorfer sogar auf Platz vier, hatten allerdings mehr Spiele als der TuS Henrichenburg, der durch die Quotientenregelung noch an ihnen vorbeizog. In der neuen Saison will Joachim wieder „eine Platzierung wie im letzten Jahr anvisieren“. Bedeutet: Platz vier bis sechs.

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Mit der Vorbereitung ist der Trainer zufrieden, alles sei wie geplant gelaufen. Auch Corona und die damit einhergehenden Regeln „haben uns dabei wenig gestört“. Doch nicht nur der Ablauf und das gesamte Drumherum sei gut gewesen, sondern auch die Ergebnisse stimmten. Bis auf „die Klatsche gegen Sythen“, als sein Team gegen den A-Liga-Aufsteiger 0:4 verlor.

Mindestens genauso wichtig wie die ansonsten guten Ergebnisse: Das Team wurde von größeren Verletzungen verschont, was nach so einer langen Spielpause nicht selbstverständlich sei. Eine gute Trainingssteuerung trug dazu einen großen Teil bei. Besonders erfreulich für den Trainer war während der gesamten Vorbereitung die Trainingsbeteiligung. „Da können wir stolz drauf sein“, sagt er.

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Viele neue Gesichter gab es beim Training jedoch nicht, Abgänge gab es sogar keinen einzigen. „Wir haben fast die gleiche Mannschaft wie letztes Jahr.“ Mit Lukas Schulz hat der SVB einen ehemaligen Torhüter zurückgeholt, zudem sind ein paar junge Eigengewächse dazugestoßen. In der Breite sei sein Team nun gut aufgestellt, so Thomas Joachim, der sich der Stärken seiner Mannschaft bewusst ist. „Es ist nicht einfach, gegen uns zu gewinnen“, sagt er selbstbewusst.

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