Team-Check: Das Team B des TuS Haltern wird noch „einige Spiele brauchen“

rnFußball: Landesliga

Neuer Trainer, neue Liga: Beim Team B des TuS Haltern ist in dieser Saison vieles neu. Übungsleiter Sebastian Amendt hat eine klare Vorstellung davon, wie seine Mannschaft auftreten soll.

Haltern

, 05.09.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Was beim TuS Haltern am See in den letzten Wochen zum Wort des Jahres avancierte, ist sicherlich „Bilbao-Konzept“. Marketinleiter Rafael Brinkert wies vor Kurzem bereits darauf hin, dass der Verein prozentual schon über Plan ist, was junge Spieler aus der eigenen Jugend angeht. Der Kader für die Oberliga (Team A) und die Landesliga (Team B) beläuft sich derzeit auf etwa 40 Akteure.

Sportlich verantwortlich für das sogenannte Team B ist seit diesem Sommer Sebastian Amendt, der im Dialog mit dem Cheftrainer des Team A, Timo Ostdorf, die Elf für die Landesligabegegnungen aufstellen wird. Dabei sind zehn U19-Spieler in diesen Gesamtkader gestoßen. Zudem sind Jendrik Büscher, Max Michalak und Nico Pulver von anderen Vereinen in die Seestadt gewechselt. Wer am Ende in der Landesliga und wer in der Oberliga spielen wird, wird sich noch zeigen. Die Trainer betonen, dass die Kader nicht von Anfang an in Stein gemeißelt sind, sondern immer wieder neu zusammengestellt werden sollen.

Sebastian Amendt will mit dem TuS Haltern mutig aufspielen

In den Vorbereitungsspielen haben beide Trainer in beiden Teams viel ausprobiert. Es wurden Systeme gespielt, Systeme gewechselt und genau hingeschaut, wer auf welcher Position in welches Team passt.

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Sebastian Amendt weiß, dass die Saison in der neuen Liga kein Zuckerschlecken wird. „Gleich zum Start gegen die IG Bönen bekommen wir eine sehr gute Standortbestimmung. Mir ist auch klar, dass meine Mannschaft sich erst mal an die neuen Gegebenheiten in der Landesliga gewöhnen muss, damit sind insbesondere die alten Bezirksligaspieler gemeint.“ Für die Jungs aus der U19 ist ein Startplatz in dieser Liga schon etwas Besonderes und vor allem eine gute Plattform, sich für das Oberliga-Team zu empfehlen.

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„Ich denke, wir werden einige Spiele brauchen, um die Leistung zu festigen, die wir uns vorstellen. Wir arbeiten darauf hin, mutig zu spielen mit einer hohen Intensität. Gerne mit viel Ballbesitz, so es möglich ist, aber alles mit entsprechender Freude am Spiel“, sagt Sebastian Amendt, der sich einmal in einem Testspiel sogar noch selbst eingewechselt hatte und daraufhin sogar ein Tor erzielte.

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