Team-Check: Die Mischung aus jung und erfahren stimmt beim ETuS Haltern

rnFußball: Kreisliga A

Der ETuS Haltern hat den direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga A geschafft. Nun geht es darum, den nächsten Schritt zu machen und sich in der A-Liga wieder zu etablieren.

Haltern

, 02.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Eisenbahner hatten etwas Glück, dass der Fußballkreis Recklinghausen entschieden hatte, sie als Tabellenzweiten neben dem TuS Sythen in die Kreisliga A aufsteigen zu lassen. „Wir haben jahrelang in dieser Klasse gespielt und gehören auch dort hin“, sagt ETuS-Chef Marco Jünemann.

Sportlich geht er sehr optimistisch in die Saison. „Ich rechne damit, dass wir auf jeden Fall die Klasse halten und eigentlich ist noch viel mehr drin“, glaubt Jünemann. Bei den Schützlingen der Trainer Thomas Schaffrinna und Phillip Oligmüller sind 13 A-Junioren in den Kader gestoßen. Janek Hebestreit und Yannick Stark wurden sogar schon früher zu den Senioren hochgezogen, sie sind große Talente und auch bei anderen Vereinen begehrt.

„Wenn alles perfekt läuft, kann es ein einstelliger Platz werden“

Hinzu kommt der einzige externe Neuzugang Marius Gröner vom FC Marl, der in nächster Zeit nach Haltern am See ziehen wird. Er überzeugte in den Testspiel direkt mit seiner Robustheit. Alle zusammen bieten den beiden Trainern einen umfassend großen Kader und eine gelungene Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern wie Dominik Wergen, der nach seinem eigentlichen Karriereende doch noch mal zurückgekehrt ist, und Michael Grütering, der immer extra aus Essen nach Haltern fährt, um weiter für den ETuS zu spielen.

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„Wir führen mit jedem einzelnen Spieler Gespräche, in welcher Mannschaft der einzelne besser aufgehoben ist“, sagt Trainer Thomas Schaffrinna. „Wir wollen den Weg mit der Jugend, den wir die anderthalb Jahre, die wir beim ETuS sind, begonnen haben, auf jeden Fall weitergehen.“

Für die neue Spielzeit sei der Kader so zusammengestellt, dass für jede Position zwei Spieler vorhanden sind. „Das schürt Konkurrenzkämpfe und zum Training sind 16 bis 17 Leute da, das macht einfach Spaß“, so Halterns Trainer. „Wir haben uns alle zusammengesetzt und ein Ziel anvisiert. Wenn alles perfekt läuft, kann es ein einstelliger Tabellenplatz werden“.

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