Traumtor in der ersten Minute: Sythener feiert ein filmreifes Debüt

rnFußball: Testspiel

Für Sythens Neuzugang Sebastian Hohaus hätte das erste Spiel nicht besser anfangen können. Nach wenigen Sekunden traf er schon zum 1:0 für sein Team - mit einem absoluten Traumtor.

Sythen

, 12.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ob es jemals einen Spieler in Haltern gab, der noch weniger Zeit für sein erstes Tor bei seinem neuen Verein brauchte, ist nicht belegbar. Klar ist aber, dass Sebastian Hohaus (27) vom TuS Sythen mit Sicherheit einer der schnellsten Torschützen eines Seestadt-Klubs aller Zeiten war. Denn der Sythener Neuzugang brauchte nicht mal einige Minuten für sein Premieren-Tor. Es waren gerade mal ein paar Sekunden - und dann traf er auch noch direkt mit einem höchst ansehnlichen Heber aus der Distanz.

Die Geschichte hätte in Hollywood nicht besser geschrieben werden können. Gerade hatte die TSG Dülmen II angestoßen, da kam es auch schon in der Nähe der Mittellinie zum Ballverlust. Neuzugang Sebastian Hohaus, der im ersten Testspiel der Sythener direkt in die Startelf kam, stand noch mit dem Rücken zum gegnerischen Tor, als er den Ball zugespielt bekam. „Dann habe ich mich gedreht und gesehen, dass der Torwart vor dem Tor steht“, erzählt er einige Tage nach dem Spiel.

Sebastian Hohaus: „Ich wusste, dass der Ball ins Tor gehen würde“

Auch die Verteidiger waren noch ein gutes Stück von ihm entfernt, sodass er genug Platz hatte. Allerdings „bin ich nicht der Schnellste“, gibt er zu. Dieser Gedanke sei ihm auf dem Platz auch gekommen, weshalb er sich für einen frühen Schuss entschied. „Ich dachte mir, ich versuche es einfach mal.“ Es sollte die richtige Entscheidung sein. Aus rund 25 Metern hob er den Ball über Dülmens Keeper Michael Johrden, der nur noch zusehen konnte, wie das Leder über ihn hinweg ins Tor flog.

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„Nachdem ich geschossen hatte, wusste ich, dass der Ball ins Tor gehen würde“, sagt Sebastian Hohaus. Er spürte direkt, dass „ich ihn perfekt getroffen habe“. Der Jubel war groß, das Debüt gelungen. „Für mich war es recht angenehm“, sagt der 27-Jährige über sein erstes Spiel für den TuS Sythen. Mit seinen Mitspielern komme er bereits sehr gut zurecht. „Im Training habe ich schon gemerkt, dass die super drauf sind und einen guten Ball spielen“, erzählt er.

Und auch die Spielweise seines neuen Teams liegt dem Ex-Gelsenkirchener. Die Sythener wollen auch nach dem Aufstieg in die Kreisliga A weiterhin offensiven Fußball spielen. Beim 5:2-Sieg gegen Dülmen II kamen mit Sebastian Hohaus, Marvin Polczinski, Lukas Wemhoff und Mats Linden vier Stürmer gleichzeitig zum Einsatz. Zwei kamen durchs Zentrum, die anderen zwei über die Flügel.

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„Ich fand es super, dass dann auch alle vier Stürmer getroffen haben“, sagt Hohaus. Denn wichtiger als der eigene Erfolg sei natürlich der der Mannschaft. Wenn die Sythener sich offensiv weiterhin so präsentieren wie im ersten Spiel, wird er aber bestimmt auch noch das ein oder andere eigene Tor bejubeln dürfen.

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