TuS Haltern findet kreative Lösung für Tribünen-Problem - noch eine Hürde

rnStauseekampfbahn

Seit einem Jahr stehen in der Stauseekampfbahn zwei Tribünen. Seit einem Jahr darf dort aber auch niemand sitzen. Nun scheint das Problem endlich gelöst zu sein - zumindest so gut wie.

Haltern

, 25.07.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fast genau ein Jahr ist es her, dass der TuS Haltern am See sein erstes Spiel in der Regionalliga West bestritten hat. Doch mit dem Einzug in Deutschlands vierthöchste Spielklasse kamen einige Herausforderungen fernab des Sportlichen auf die Halterner zu. Die Baumaßnahmen, die der TuS durchführen musste, um die Lizenz zu erhalten, gehörten auch dazu. Unter anderem mussten zwei Tribünen mit jeweils 50 Sitzplätzen installiert werden, was auch rechtzeitig erledigt wurde. Doch sitzen durfte dort noch keiner. Nun gibt es aber wieder Grund zur Hoffnung für alle TuS-Fans, die nicht mehr bei Heimspielen stehen wollen.

Das erste Heimspiel in der Regionalliga bestritt der TuS Haltern gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf. Für solche Spiele wurde die Tribüne mit ihren insgesamt 100 Sitzplätzen extra angeschafft, doch genutzt werden durfte sie damals noch nicht. Die mobile Tribüne zählt - wie zum Beispiel Karussels oder Riesenräder - zu den sogenannten „fliegenden Bauten“.

Dem TuS Haltern fehlte das Prüfbuch für die neue Tribüne

Bei derartigen Bauten muss eine Ausführungsgenehmigung in einem Prüfbuch festgehalten werden. Doch ein solches Prüfbuch fehlte, wodurch die Stadt Haltern die Tribüne nicht abnehmen konnte. Geändert hat sich an der Situation nichts. Das Prüfbuch fehlt noch immer, eine Genehmigung, die Tribüne zu nutzen, kann der Verein also weiterhin nicht von der Stadt erhalten. Doch der TuS hat eine Lösung gefunden, deren Umsetzung nun immer greifbarer wird.

Aus der mobilen wird einfach eine feste Tribüne. Dann würde ein derartiges Prüfbuch nicht mehr benötigt werden. Doch die Planung für dieses Unterfangen war ebenfalls nicht einfach, erzählt Tobias Radas, Vorstandsmitglied des TuS Haltern. „Die Statik war ein Problem.“ Ein Problem, welches nun aber gelöst zu sein scheint.

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Die passende Firma, die das Vorhaben umsetzen und die notwendigen Streifenfundamente errichten kann, sei bereits gefunden worden. Nun wartet aber noch die letzte Hürde auf den Verein: Die Finanzierung. Dafür befinde sich der TuS derzeit noch auf der Suche nach Sponsoren, so Radas. Sollte auch die Finanzierung gelingen, steht der Eröffnung der Tribüne nichts mehr im Wege.

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