Ein später Elfmeter entscheidet das Duell TuS Haltern gegen Türkspor Dortmund

rnFußball: Testspiel

In einer umkämpften Partie zwischen Oberligist TuS Haltern und Landesligist Türkspor Dortmund entscheidete ein später Elfmeter die Partie. Schon in Halbzeit eins gab es einen Strafstoß.

Haltern

, 07.08.2020, 21:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war das erwartet intensive Spiel zwischen den Oberliga-Rückkehrer TuS Haltern am See und dem Landesliga-Aufsteiger Türkspor Dortmund. Beide Teams hatten die Chance durch einen Strafstoß in Führung zu gehen - nur eine Mannschaft nutzte die Chance.

Der TuS Haltern am See hat Türkspor Dortmund durch ein Last-Minute-Tor von Nils Eisen mit 1:0 geschlagen. „Wir wussten, dass Türkspor ein Gegner ist, der uns fordern wird“, sagte TuS-Trainer Timo Ostdorf nach der intensiven und umkämpften Partie. „Die Jungs haben gut dagegen gehalten.“

Türkspors Reza Hassani: „Der Elfer war fragwürdig“

Viele große Torchancen boten sich den Zuschauern in der Stauseekampfbahn in den ersten 45 Minuten nicht. Beiden Teams fehlte es an Durchschlagskraft, oft misslang der letzte oder sogar schon der vorletzte Pass. Während der TuS immer wieder mal versuchte, die Dortmunder früh unter Druck zu setzen, ließ Türkspor die Halterner meist ungestört bis zur Mittellinie aufbauen. „Im letzten Drittel hat uns dann die Robustheit gefehlt“, erklärte Ostdorf. Die Halterner waren mit Paul Keller und Kevin Lehmann in vorderster Front ins Spiel gegangen.

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Die beste Chance in Halbzeit eins hatte Türkspors Kapitän Ömer Akman. Nachdem Serdar Bingöl auf der rechten Seite einen 30-Meter-Sprint machte und an Freund und Feind vorbei rannte, versuchte Halterns Neuzugang Nico Pulver zu klären. Doch statt des Balls traf er Bingöl, der Elfmeterpfiff folgte sofort. Aber Akman traf nur den linken Pfosten - genauso wie noch mal in Halbzeit zwei nach einem Volleyschuss aus 17 Metern (55.).

Für Aufregung sorgte kurz vor der Halbzeitpause Lennart Rademacher, als er einen Türkspor-Spieler 18 Meter vor dem Halterner Tor als eigentlich letzter Mann foulte. Trotz großer Proteste der Dortmunder sah Rademacher nur die Gelbe Karte (41.). Proteste gab es dann noch mal kurz vor Schluss von der gesamten Türkspor-Mannschaft.

Halterns Kevin Lehmann wurde gefoult, den fälligen Strafstoß verwandelte Nils Eisen souverän zum entscheidenden 1:0 (89.). Dem Foul an Lehmann ging ein Zweikampf voraus, bei dem sich TuS-Spieler Tim Forsmann durchsetzte. Die Dortmunder hatten da allerdings ein Foul von Forsmann gesehen.

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„Der Elfer war fragwürdig“, sagte Türkspors Trainer Reza Hassani, der trotz Niederlage mit seiner Mannschaft zufrieden war. „Es war ein riesen Spiel von uns gegen ein gutes Oberliga-Team“, so Hassani, der sich dennoch ein wenig ärgerte. Zum einen wegen des Strafstoß in der 89. und zum anderen wegen der Pfostentreffer, die das Spiel auch zugunsten seiner Mannschaft hätten entscheiden können.

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