TuS Haltern II startet in der Landesliga 4: „Für mich ist das Neuland“

rnFußball: Landesliga

Überrascht war Sebastian Amendt, neuer Trainer des TuS Haltern II, nicht von der Staffeleinteilung. Er freut sich vor allem auch auf ein Wiedersehen mit einem seiner ehemaligen Mitspieler.

Haltern

, 21.07.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga steht für die zweite Mannschaft des TuS Haltern am See nun endlich auch fest, in welcher Landesliga-Staffel sie antritt: Staffel 4. Die Halterner treffen darin nicht nur auf zwei zuletzt in Haltern aktive Trainer, sondern auch auf einige ehemalige Spieler. Darunter auch Regionalliga-Kapitän Lukas Diericks. Für Halterns neuen Trainer Sebastian Amendt ist die Liga vor allem eins: Neuland. Er trifft aber auch auf einen Spieler, mit dem er selbst noch zusammengespielt hat.

Die Staffeleinteilung überraschte den Chile-Rückkehrer und neuen Trainer des TuS Haltern II nicht sonderlich. „Es war ein bisschen wie zu erwarten“, sagt er. Damit meint er den Umstand, dass der TuS in die durch Teams aus dem Münsteraner Raum geprägte Staffel eingeteilt wurde. Dennoch warten auf ihn und sein Team viele neue Gegner. Einige kenne er zwar noch aus seiner Zeit als aktiver Spieler, doch seitdem habe sich auch bei den anderen Vereinen bestimmt vieles verändert, erklärt er. „Für mich ist das Neuland“, sagt er daher.

„Es ist immer schön, gegen alte Bekannte zu spielen“

Doch dass er viele Gegner noch nicht gut kennt, ist für Sebastian Amendt kein Problem. „Ich muss und werde da sowieso mehr auf unsere Mannschaft gucken“, sagt der 36-Jährige. Damit schlägt er in die gleiche Kerbe wie Timo Ostdorf, der seit dieser Saison die erste Mannschaft des TuS Haltern trainiert. Im Interview hatte er vor einigen Wochen erklärt, seine Mannschaft solle sich vor allem auf sich selbst konzentrieren und nicht zu sehr auf den Gegner gucken.

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Dass Ostdorf und Amendt den gleichen Gedanken verfolgen, kommt nicht von ungefähr. Mit Einführung des Bilbao-Konzeptes hat der Verein nicht nur beschlossen, vor allem auf eigene Talente und Halterner Spieler zu setzen, sondern auch eine engere Zusammenarbeit zwischen allen Teams zu forcieren. Daher bestreiten die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft - vom Verein Team A und Team B genannt - die Vorbereitung auch gemeinsam.

Und so überrascht es auch nicht, dass Sebastian Amendt den Blick auf das große Ganze wirft. „Es werden viele Spiele für unsere beiden Mannschaften“, sagt er. Insgesamt 74, in der Oberliga 40, in der Landesliga 34. „Ich sehe das aber positiv.“ Denn viele Spiele bedeuten auch viele mögliche Einsätze für die jungen Spieler, deren Entwicklung nun im Vordergrund stehe.

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Ein junger Spieler, der seit einigen Jahren schon nicht mehr für die Halterner spielt, ist Tim Gimbel. Der 23-Jährige geht nun mit der DJK Borussia Münster in seine dritte Saison. Amendt und Gimbel spielten noch gemeinsam für den TuS. „Das sind natürlich Duelle, die für viele interessant sind“, sagt Sebastian Amendt über die Partien mit ehemaligen Mitspielern. „Es ist immer schön, gegen alte Bekannte zu spielen.“ Noch schöner sei es aber, gegen alte Bekannte dann auch noch zu gewinnen.

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