Viele Premieren beim Duell mit dem Favoriten: „Wir wollen uns nicht einigeln“

rnFußball: Landesliga

Das Team A hat spielfrei, das Team B startet in der Landesliga gegen den Favoriten aus Bönen. Da stellt sich vor allem eine Frage: Lässt der TuS Haltern seine Oberliga-Mannschaft spielen?

Haltern

, 05.09.2020, 20:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für Sebastian Amendt wird es am Sonntag in der Stauseekampfbahn (Anstoß: 15 Uhr) das erste Ligaspiel als Trainer des Team B des TuS Haltern am See sein. Doch auch für seine Spieler wird es einige Premieren geben. Zum Start in der Landesliga hat der TuS gleich das vermeintlich schwerste Los gezogen: Die Halterner haben die IG Bönen zu Gast.

„Das ist ein Brocken“, gesteht Sebastian Amendt. Dass Bönen in die Westfalenliga aufsteigen möchte, liege auf der Hand. Er wisse auch, dass sein Team als Außenseiter in die Partie geht. Doch die Halterner haben sich vorgenommen, mitzuspielen. „Wir wollen uns nicht einigeln und destruktiv spielen“, sagt der neue TuS-Trainer, der die Stärke Bönens vor allem in der Offensive sieht. „Wir müssen gucken, wie wir dagegenhalten können.“

Sebastian Amendt: „Wir werden nicht mit Team A auflaufen“

Personell stehen hinter einigen Spielern noch ein paar Fragezeichen. Wer am Ende am Sonntag spielen wird, war am Freitagnachmittag noch nicht klar. Maurice-Joel Weißbohn werde aber auf jeden Fall ausfallen, auch der Einsatz von Jose Antonio Baldo Ayala ist mehr als fraglich, er war die ganze Woche beruflich sehr eingespannt. Es ist auch durchaus möglich, dass einige Spieler, die am Samstag noch gegen die U19 des SC Paderborn spielen, auch am Sonntag dabei sein werden.

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„Aber wir werden jetzt nicht mit Team A auflaufen“, stellt Amendt klar. Aufgrund des spielfreien Oberliga-Wochenendes für das Team A „könnte man natürlich auch die vermeintlich stärkste Elf aufstellen, aber da haben wir uns klar gegen entschieden“. Denn so würden die jungen Spieler, die am Sonntag teilweise ihre Premiere in einem Senioren-Ligaspiel feiern könnten, wieder nicht so viel Einsatzzeit bekommen, wie es eigentlich geplant ist.

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