Stefan Oerterer: „Das gab es bei mir in den letzten zehn Jahren nicht“

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Vor dem Pokalspiel gegen Marl spricht Halterns Stefan Oerterer über die anstehende Spielzeit. Ein Ziel hat er sich für die neue Saison nicht gesetzt. Dennoch hat sich der Stürmer etwas vorgenommen.

Haltern

, 27.08.2020, 07:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mal wieder ein Pflichtspiel zu haben, tut bestimmt gut“, sagt Stefan Oerterer, Stürmer des TuS Haltern am See, über das anstehende Kreispokal-Halbfinale am Donnerstagabend gegen den FC Marl (Anstoß: 19 Uhr, Hagenstraße, 45168 Marl). Doch auch dieses Spiel gehört für den 32-Jährigen „in unserer besonderen Situation“ noch zur Eingewöhnungsphase.

„Klar wollen wir ins Finale“, so Oerterer. Aber das erste wirkliche Pflichtspiel sei für ihn die erste Partie in der Oberliga. Bis dahin hat der TuS noch einige Tage Zeit, sich weiter gut vorzubereiten. „Da müssen noch einige Rädchen gedreht werden“, sagt Halterns Stürmer, der nun in seine fünfte Spielzeit für die Seestädter geht. Sein bisheriger Eindruck nach dem großen Umbruch im Verein sei sehr positiv. „Aber für mich ist das eine große Umstellung.“

Stefan Oerterer gehört beim TuS nun zu den „etwas älteren Eisen“

Im Sommer hatten viele gestandene Spieler den Verein verlassen, seitdem setzt der TuS wieder deutlich mehr auf junge Spieler - sowohl auf externe als auch auf selbst ausgebildete. „Das gab es bei mir in den letzten zehn Jahren nicht“, erklärt er. Vor seinem Engagement beim Oberligisten spielte Stefan Oerterer für die SpVgg. Erkenschwick, ehe er mit Magnus Niemöller, der erst vor Kurzem seinen Vertrag mit dem TuS aufgelöst hat, nach Haltern wechselte.

Mit der neu zusammengestellten, jungen Truppe „bin ich guter Dinge, dass wir eine gute Rolle spielen können“, sagt er. Wichtig werde aber sein, dass vor allem die jungen Neuzugänge schnell merken, „dass es kein A-Jugend-Fußball mehr ist“. Sie müssten sich nun erst mal an den Seniorenfußball gewöhnen.

Ein Ziel für die neue Spielzeit hat der Stürmer derweil nicht. „Das habe ich mir aber auch noch nie gesetzt“, verrät er. „Ich möchte aber jetzt, da ich zu den etwas älteren Eisen gehöre, eine Führungsrolle übernehmen.“ In der jungen Mannschaft wolle er vorweggehen.

Eine Prognose, wo der TuS am Ende in der Oberliga landet, kann er auch noch nicht geben. „Dafür kenne ich die Oberligisten der nächsten Saison viel zu wenig“, gibt er zu. „Es wissen ja alle nicht so ganz, wo die anderen stehen.“ Die Corona-Unterbrechung und auch die Begrenzung auf 15 Spieler pro Testspiel mache eine Einschätzung nicht einfacher.

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