TuS Sythen verstärkt sich mit einem Bezirksliga-Aufsteiger

rnFußball: Kreisliga A

Der TuS Sythen hat die Verpflichtung seines ersten Neuzugangs perfekt gemacht. In der vergangenen Saison spielte er bereits in der Kreisliga A - dann stieg er sogar in die Bezirksliga auf.

Sythen

, 17.07.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bislang war die Liste der Neuverpflichtungen des TuS Sythen komplett leer. Mit Marvin Polczinski gab es bislang nur einen gefühlten Neuzugang, da der Stürmer seit seinem Winterwechsel zum damaligen B-Ligisten noch kein Spiel bestreiten konnte. In der kommenden Saison gehen die Sythener erstmals in der Kreisliga A an den Start. Dafür kann der TuS nun einen ersten Neuzugang präsentieren. Der feierte zuletzt sogar den Aufstieg in die Bezirksliga.

Wenn die Sythener in ihre erste Saison in der höchsten Kreisliga gehen, „werden wir kein Fallobst sein“, verspricht Neu-Trainer Dennis Schulz. Vor allem mit schnellen Angriffen will der Aufsteiger in der für ihn völlig neuen Liga überzeugen. Schon in der vergangenen Saison war das Prunkstück der Sythener die Offensive. 65 Tore erzielte das damals noch von Spielertrainer Manuel Andrick trainierte Team in 18 Spielen.

Ein Stürmer, „der offensiv eigentlich überall spielen kann“

Nun haben die Sythener sich noch einen weiteren Mann für die vorderste Front geholt. Mit Sebastian Hohaus (27) kommt ein Stürmer von der Sportvereinigung Erle. Mit der stieg der Stürmer zuletzt als Tabellenerster der Kreisliga A1 Gelsenkirchen in die Bezirksliga auf. Dass er nun trotzdem in der Kreisliga bleibt, liegt daran, dass er umgezogen ist. Der Wechsel zum TuS Sythen „hat sich zufällig ergeben“, erzählt Dennis Schulz. Der Kontakt entstand nach Hohaus‘ Umzug über seine Frau, einen Sythener Spieler und dessen Cousin.

Jetzt lesen

Seit Anfang Mai lebt der 27-Jährige mit seiner Frau in Sythen. Über sie entstand dann auch der erste Kontakt mit dem TuS, da ein Arbeitskollege seiner Lebensgefährtin beim Kreisligisten spielt, so Sebastian Hohaus. Dessen Cousin sei einer der Sponsoren des TuS Sythen und so kamen sich beide Parteien letztendlich immer näher.

Der Weg von Sythen bis nach Gelsenkirchen zu seinem bisherigen Verein sei ihm einfach zu lang, gesteht Hohaus. Dass er Erle nun verlässt, sei allerdings „ärgerlich, weil wir durch Corona ja gerade aufgestiegen sind“. Mit 55 Punkten aus 19 Spielen und einem Torverhältnis von 91 zu 11 war die Sportvereinigung vier Punkte vor dem Tabellenzweiten, ehe die Saison abgebrochen wurde. „Ich hätte echt gerne Bezirksliga gespielt“, sagt Sythens Neuzugang. Doch auch für die Bezirksliga lohne sich eine so weite Fahrt einfach nicht.

Jetzt lesen

Seinen neuen Spieler beschreibt Dennis Schulz als einen Stürmer, „der offensiv eigentlich überall spielen kann“. Seine Lieblingsposition, erklärt Sebastian Hohaus, sei aber die des Mittelstürmers, dort fühle er sich am besten aufgehoben. Für Erle spielte er in der vergangenen Saison allerdings zumeist im zentralen Mittelfeld. Doch Schulz plant ihn wieder ganz vorne ein. „Er ist ein sehr robuster Spieler“, sagt er. Genau das habe den Sythenern noch gefehlt.

Über den Fußballkreis Recklinghausen ist Hohaus derweil noch nicht so gut informiert. Bislang spielte der gebürtige Essener nur in seiner Heimat und im Fußballkreis Gelsenkirchen, wo er auch nur für die Sportvereinigung Erle auflief. Nun wartet eine neue Aufgabe auf ihn. Genauso wie für den gesamten Verein.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt