Zieht der SV Lippramsdorf nun vor das Sportgericht?

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Der SV Lippramsdorf verspielte gegen den VfB Hüls nicht nur eine 2:0-Führung, sondern ein VfB-Spieler sah sogar zweimal gelb, ohne allerdings vom Platz zu fliegen.

Lippramsdorf

, 29.09.2020, 10:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der SV Lippramsdorf hatte in der Fußball-Bezirksliga ein Wochenende zum Vergessen. Das Team vergeigte nicht nur eine 2:0-Führung gegen den VfB Hüls, sondern hatte auch noch den Schiedsrichter in einer schwerwiegenden Entscheidung gegen sich. Ein Spieler des VfB sah zweimal gelb – den Platzverweis aber nicht. Will der LSV nun vor das Sportgericht ziehen und Einspruch gegen die Wertung dieses Spiels erheben?

„Nein, das macht keinen Sinn. Das war eine Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters“, sagte Lippramsdorfs Trainer Thomas Bartke am Tag nach dem turbulenten Spiel. Dem VfB-Spieler macht der Lippramsdorfer Coach keinen Vorwurf. „Der Fehler liegt beim Schiedsrichter.“

Aus dem Spielbericht lässt sich allerdings kein Fehlverhalten von diesem herauslesen. Der besagte Hülser Spieler, Marvin Tomaszik, sah lediglich in der 72. Minute eine gelbe Karte. Der Schiedsrichter muss also Tomasziks gelbe Karte aus der ersten Halbzeit einem anderen Spieler zugeordnet haben. Ein Fehler, der nicht passieren darf, aber passieren kann.

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Viel Beachtung wollte Bartke dem Spiel deshalb nicht mehr schenken. „Manchmal werden Fußballspiele hitzig, Vor allem dann, wenn der Schiedsrichter keine klare Linie hat. Nach dem Spiel hatten sich aber alle wieder im Griff und dann war es auch gut.“

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