Lucas Arenz (r.), hier gegen Sprockhövel zog mit dem HSC ins Halbfinale ein. © Michael Neumann
Fußball

Dreimal Alu – doch der Holzwickeder SC steht im Pokal-Halbfinale

Aluminium war ein Bundesgenosse des SVF Herringen. Die Hammer Vorstädter wehren sich lange tapfer gegen den Oberligisten von der Emscher.

Der Holzwickeder SC hat seine Hausaufgaben gelöst: Deutlich mit 3:0 setzte sich das Team von Marc Woller beim Hammer A-Kreisligisten durch.

Kreispokal, Viertelfinale

SVF Herringen – Holzwickeder SC 0:3 (0:1)

Die Gäste waren im Vorfeld gewarnt, immerhin hatte die Mannschaft aus dem Hammer Westen zuvor mit dem dem 6:5-Sieg den Landesligisten IG Bönen aus dem Kreispokal-Wettbewerb katapultiert. Aber auch Bezirksligist Königsboner SV, musste nach der 0:1-Schlappe an der Schachtstraße schon die Segel streichen. Der HSC machte es besser.

Der Überraschungseffekt war folgerichtig kein Vorteil mehr für den SVF Herringen, der sportlich als SV Herringen auch schon bessere Jahre erlebt hat und in der damals drittklassigen Verbandsliga schon so manchem Gegner das Fürchten beibrachte.

Und die Platzherren begannen auch recht forsch, machten ihre spielerische Unterlegenheit durch enormen Kampfgeist und Laufbereitschaft zunächst wett. Nach gut 20 Minuten Spielzeit kam der HSC immer besser in die Partie, verzeichnete zwischen der 22. und 28. Spielminute durch Ensar Selmanaj, der eine gute Partie ablieferte und Tomislav Ivancic (zwei Mal) drei Aluminiumtreffer.

So dauerte bis zur 34. Minute, ehe Philipp Gödde den Bann brach: Nach guter Vorarbeit von Maurice Majewski und Selmanaj hatte der Torjäger keine Probleme, aus kurzer Distanz zum 0:1 abzustauben.

Ivancic stellt auf 2:0 für den Holzwickeder SC

Auch nach dem Wiederanpfiff hielten die Herringer gut mit, echte Gefahr ging für das Gästetor indes nicht aus. Die Vorentscheidung sollte dann aber acht Minuten nach dem Wiederanpfiff fallen: Nach einem Foul an Philipp Gödde entschied der umsichtig leitende Schiedsrichter Lukas Sauer auf Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze der Platzherren.

Ein Auftrag für Spezialist Tomislav Ivancic, der die Lederkugel geschickt um die Mauer des SVF zum 0:2 im Tor unterbrachte. Als dann Henri Böcker (72.) mit einem wuchtigen Schuss aus 20 Metern auf 0:3 erhöhte, war die Entscheidung gefallen. Der Rest war nur noch Formsache, sodass der A-Kreisligist mit dem Endresultat gut bedient war.

„Wir haben unsere Hausaufgaben erfüllt, sind gut ins Spiel gekommen. Jetzt müssen wir in der Meisterschaft an die guten ersten 55 Spielminuten der Partie gegen die Hammer SpVg anknüpfen, das allerdings über die gesamte Spielzeit. Dann bin ich für Sonntag, wenn es daheim gegen die Sportfreunde Siegen geht, optimistisch“, resümierte HSC-Co-Trainer Daniel Frieg.

HSC: Dißelhoff – Müller (11. Majewski), Busemann, Schneider (46. Jenusch), Gödde (68. Jusufi), Duwe, Bengsch (62. Böcker), Schultze, Selmanaj, Ivancic, Arenz

Tore: 0:1 Gödde (35.), 0:2 Ivancic (53.), 0:3 Böcker (72.)

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