Ein Bezirksligist muss in den nächsten Wochen auf seinen bandgefährlichen Stürmer verzichten. © Schürmann
Fußball

Muskelfaserriss: Bezirksligist muss auf seinen Stürmer verzichten

Ein heimischer Bezirksligist steckt aktuell mächtig in der Bredoille. Da fällt zu allem Überfluss auch noch ein starker Stürmer mit Muskelfaserriss aus.

Sieben Spieltage sind in der Bezirksliga 8 erst gespielt und noch ist alles drin – im Aufstiegs- und im Abstiegskampf. Ein Klub steckt schon jetzt mächtig in der Bredouille und zu allem Überfluss fällt auch noch eine wichtige Offensivkraft aus.

Nach dem 1:5 gegen Westfalia Wethmar ist die U23 des Holzwickeder SC auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Doch schon in diesem Match konnte Stürmer Andy Heiß nicht mehr helfen, der sich am Wochenende zuvor beim 2:2 bei ETuS/DJK Schwerte einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Nach einer halben Stunde musste er raus. „Ich war im Spiel, da schmerzte es auch schon“, erinnert er sich.

Dabei hat Heiß mit der U23 aus Holzwickede einiges vor, vor allem den Klassenerhalt. „Ich denke, dass wir mit unserem Kader das Mittelfeld erreichen können“, sagt er. „Wir müssen jetzt die Zeit nutzen und zu einer Einheit werden. Dann klappt das auch.“

Eigentlich führte sein Weg vor dieser Saison ein paar Kilometer weiter zum ambitionierten Nachbarn VfR Sölde. Doch das Engagement beim Spitzenreiter der Bezirksliga 8 währte nicht lange. „Eigentlich war alles gut, ich spielte dort ja auch mit meinen Freunden Fabien Garando und Dominik Loos. Ich habe mich dort wohlgefühlt“.

Rasch aber häufte sich die Verletzungsanfälligkeit. Heiß: „In dieser Phase habe ich auch noch mit einem berufsbegleitenden Studium begonnen und hatte nicht mehr so viel Zeit für das Training.“ Der Weg führte noch vor dem Saisonstart zurück an den Haarstrang.

Ob es für den VfR Sölde zum Aufstieg reicht, vermag er nicht zu bestätigen. „Die haben sehr starke Konkurrenten im Kampf um den Titel. Das muss man wirklich abwarten.“ Viel wichtiger für Andy Heiß ist, dass er möglichst rasch wieder fit wird, denn der HSC benötigt dringend seine Tore.

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Redaktion Lokalsport
67er Jahrgang aus dem Herzen Westfalens. Lokaljournalist durch und durch, seit über 25 Jahren mit dem geschärften Blick auf das Sportgeschehen zwischen Lippe und Ruhr.
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Thorsten Teimann