Eine Niederlage mussten Trainer Jörg Lange und dessen "Co" Robert Kittel (rechts) am Sonntag beim Spitzenreiter SpVgg Horsthausen hinnehmen. © Thorsten Teimann
Fußball

Cleverness des Spitzenreiters trifft defensiv naiven SuS Kaiserau hart

Das Wetter am Sonntag war zwar mies, aber der SuS Kaiserau trat leider nicht so dreckig auf, dass er die weiße Weste des Spitzenreiters SpVgg Horsthausen hätte beschmutzen können.

Der Spitzenreiter marschiert weiter. Bei der SpVgg Horsthausen konnte der SuS Kaiserau nicht wirklich „dreckig“ auftreten und die weiße Weste des Tabellenführers beschmutzen.

Landesliga 3: SpVgg Horsthausen – SuS Kaiserau 4:0 (3:0). Am Ende musste auch Kaiseraus Trainer Jörg Lange feststellen, dass die Nummer eins die Liga doch die reifere Anlage hatte und – wenn auch etwas zu hoch – mit 4:0 gewann. Die Herner bauten damit ihre Topbilanz auf sechs Siege in sechs Spielen und 17:1-Tore aus. Schon beeindruckend.

Ganz so beeindrucken konnten die Schwarz-Gelben den Gegner indes nicht. Zwar hatte Coach Lange in seiner taktischen Ausrichtung auf ein schnelles Umschaltspiel mit Alhusain Barry statt Tormaschine Marvin Schuster gesetzt, doch das wurde rasch über den Haufen geworfen.

Horsthausens Tugrul Aydin (11.) hatte mit einem abgefälschten Schuss getroffen. Später verloren die Kaiserauer den Ball im Aufbauspiel (Lange: „Das darf dir nicht passieren!“) und Diyar Dilek (27.) stand zum 2:0 parat. Horsthausens Torjäger Sven Jubt (37.) setzte noch vor der Pause einen drauf und die „Messe war gelesen.“

SuS Kaiserau mit guter Möglichkeit von Marc-Simon Stender

Die Kaiserauer Gäste hatten auch Möglichkeiten, aber eine gute Situation von Timo Milcarek pfiff Schiedsrichter Stefan Tendzyk ab. Ein Versuch von Marc Simon Stender nach Pass von Lukas Manka verfehlte sein Ziel.

„Die Erfahrung und Cleverness des Gegners hat heute eine wichtige Rolle gespielt“, sagte Trainer Jörg Lange. „Wenn wir uns in zwei, drei Situationen besser anstellen, dann klappt das auch. Leider waren wir defensiv hingegen etwas naiv. Unsere kopfballstarken Innenverteidiger fehlen, da mussten wir bei hohen Bällen viel Energie aufbringen.“

Der SuS Kaiserau ist somit auf Rang sieben abgerutscht und tritt kommenden Sonntag wieder auswärts diesmal beim Erler SV an. Der verlor Sonntag 1:2 in Langenbochum und rangiert drei Plätze tiefer.

SuS Kaiserau: Beßmann – Kollakowski, Barry (34. M. Schuster), Manka, Stöwe, Pfahl, Schulz, Schriefer (83. L. Schuster), T. Milcarek (57. Seifert), Friede (73. Aktas), Stender

Tore: 1:0 (13.) Aydin, 2:0 (27.) Dilek, 3:0 (37.) Jubt, 4:0 (77.) Jubt

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Redaktion Lokalsport
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Thorsten Teimann