SuiS Kaiserau II - Kamener SC © Darius Palschinski
Fußball

Kamener SC knallt der SuS-Reserve „die Dinger um die Ohren“

Am Ende unterstrich der Spitzenreiter Kamener SC doch recht eindrucksvoll seine Qualität und gewann das „kleine Derby“ gegen die Reserve des SuS Kaiserau mit 7:2.

Auch der Kamener SC zeigte sich in seinem Heimspiel gegen die Zweitvertretung des SuS Kaiserau im Torrausch.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

SuS Kaiserau II – Kamener SC
2:7 (2:4)
Bereits nach 18 Minuten konnte Jonas Hahn mit einem Doppelschlag den KSC auf die Siegerstraße bringen. Weitere gute Möglichkeiten vergab der Favorit und so nutze Felix Hülsmann seine Chance in der 24. Minute und verkürzte auf 1:2.

Allerdings währte diese Freude nicht lang und Hasan Bastürk stellte nur fünf Minuten später den alten Abstand wieder her. „Es ist bitter, wenn wir uns alles vorher zurechtlegen und dann so früh zwei Tore kassieren. Wir kommen zwar wieder ran, aber durch einfache Fehler kassieren wir quasi im Gegenzug den nächsten Treffer“, hadert SuS-Trainer Fabian Blum.

Der Gast machte weiterhin Druck und konnte in der 33. Minute durch Aziz Aktas das 1:4 erzielen. Auf der Gegenseite traf Kapitän Jannik Swoboda nach langer Verletzungspause per Lupfer zum 2:4, was gleichzeitig der Halbzeitstand war. „Wir haben viel zu viele Chancen liegen gelassen, sonst hätten wir noch höher gewonnen. Leider musste Jonas Hahn früh verletzt runter, er war bis dahin unser bester Spieler auf dem Feld“, fasst KSC-Trainer Ahmet Kahya die erste Halbzeit zusammen.

SuS Kaiserau hatte sich für das Derby mehr ausgerechnet

In der zweiten Hälfte machte der Favorit es dann noch deutlicher. Jan Jacob, erneut Aktas und Mücahit Kücükyagci sorgten für den 7:2-Endstand. „Wir haben zu einfache Gegentore bekommen und uns nicht an unseren Matchplan gehalten. Heute hat das zwar gereicht, aber wir werden am Dienstag Redebedarf haben“, war KSC Trainer Ahmet Kahya nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

Im Lager des SuS Kaiserau ist man mit der Art der Niederlage unzufrieden. „Klar ist der KSC ein Top-Team, aber im Derby hatten wir uns doch mehr ausgerechnet. Phasenweise konnten wir zwar gut mitspielen, aber wir waren nicht über die gesamte Spielzeit konzentriert genug und dann hat man uns die Dinger richtig um die Ohren geknallt“, war Blum nach dem Abpfiff dann doch bedient.

SuS: Suerkemper – Kowalski (70. R. Klug), Agu (40. Siebert), P. Klug, M. Aktas (70. Dirlt), Hülsmann, Pischel, Piel, Swoboda(60.Jendis), Kuipers, Ittermann

KSC: Schrader – Bastürk, Cirak, Denninghoff (14. Brinkmann), Milder, F. Kücükyagci, Hahn (41. Hümmer), Lenz, Jacob (66. Yildiz), A. Aktas, M. Kücükyagci

Tore: 0:1 Hahn (7.), 0:2 Hahn (18.), 1:2 Hülsmann (24.), 1:3 Bastürk (29.), 1:4 A. Aktas (33.), 2:4 Swoboda (41.), 2:5 Jacob (54.), 2:6 A. Aktas (56.), 2:7 M. Kücükyagci (67.)

Über den Autor