Frisch gestärkt zum Erfolg: Der TSC Kamen (im Bild) empfängt den BV Brambauer. Beide Teams stehen unter Erfolgsdruck. © Schürmann
Fußball

Kreis-Duell im Krisen-Modus: TSC Kamen empfängt den BV Brambauer

Der TSC Kamen empfängt am Sonntag den BV Brambauer. Für beide Teams verlief der Start in die Saison bei Weitem nicht nach Wunsch. Ein Kreis-Duell mit Krisen-Charakter.

Einfacher könnte die Ausgangslage vor dem Kreis-Duell am Sonntag in der Bezirksliga 8 kaum sein: Wer gewinnt, hat ein wenig Ruhe, wer verliert, bekommt noch mehr Probleme.

Bezirksliga 8: TSC Kamen – BV Brambauer (Sonntag, 15 Uhr). Im Kreis-Derby des Spieltags steckt in jeglicher Hinsicht merklich viel Pfeffer. Weder der Hausherr noch der Gast sind zufriedenstellend in die Saison gestartet. Immerhin hat der BV Brambauer bereits vier Zähler auf dem Konto, der TSC kommt nach fünf Runden derzeit nur auf ein mickriges Pünktchen.

„Aber davon lassen wir uns nicht blenden, denn der TSC hat schon gegen viele gute Teams gespielt“, rechnet Brambauers Coach Frank Bidar mit einem offenen Schlagabtausch.

Hochkonzentriert und angriffslustig

Beim TSC ist man ebenfalls hoch konzentriert, aber auch frohen Mutes. „Im Training unter der Woche waren jeweils 20 Spieler dabei“, verdeutlicht Trainer Nail Kocapinar. „Die Situation entspannt sich merklich und es war ordentlich Feuer drin.“

Gegen den Königsborner SV verlor der BV Brambauer zuletzt mit 1:3. Sonntag geht's zum TSC Kamen.
Gegen den Königsborner SV verlor der BV Brambauer zuletzt mit 1:3. Sonntag geht’s zum TSC Kamen. © Timo Janisch © Timo Janisch

Es wird aller Voraussicht also sehr hoch hergehen an der Gutenbergstraße. Ein Favorit ist in der aktuellen Situation nicht klar auszumachen. „Wir wollen in jedem Fall etwas mitnehmen aus Kamen“, gibt Bidar eine klare Marschroute vor.

BVB-Coach deckt Probleme auf

Beim BVB wissen alle ziemlich genau, wo der Schuh noch drückt: „Unsere Chancenverwertung lässt merklich zu wünschen übrig“, so Bidar. „Darüber hinaus haben wir uns durch individuelle Patzer immer wieder um den Lohn gebracht.“

Genau die waren es auch, die den TSC bis dato bessere Resultate gekostet haben. „Zuletzt gegen Sölde sah das aber schon deutlich besser aus“, gelobt Kocapinar Besserung. Der Coach kann am Sonntag erstmals wieder auf die Dienste von M’hammed Jabri und David Kirchner bauen.

Rotsünder auf beiden Seiten

Dafür muss „Rotsünder“ Batuhan Gür in den kommenden vier Partien zuschauen. Beim BV Brambauer brummt Ibrahim Hyseni ebenfalls seine Rotsperre ab.