Ein Rettungswagen musste am Sonntag zum Sportplatz des TSC Kamen anrücken und einen Bergkamener mit Kreislaufproblemen behandeln. © Thorsten Teimann
Fußball

Rettungswagen vor Ort – Lupenreiner Kupfer-Hattrick leitet TSC-Debakel ein

Der FC TuRa Bergkamen ist mächtig gut in Schuss. Bei der TSC-Reserve gab es einen klaren Sieg mit einem starken Stürmer. Die Konkurrenz ist gewarnt.

Es war wohl im Vorfeld abzusehen: Der FC TuRa Bergkamen schoss sich beim TSC Kamen II für die anstehenden Topspiele warm. Edelstürmer Pascal Kupfer leitete den klaren Sieg ein.

Kreisliga A2 Unna/Hamm

TSC Kamen 2 – TuRa Bergkamen 12:0 (6:0)
Das war mal ein deutliches Ausrufezeichen. Der FC TuRa Bergkamen hat seine Hausaufgaben gemacht und sich erwartungsgemäß klar beim Kellerkind TSC Kamen II durchgesetzt. Pascal „Kalli“ Kupfer sorgte fast im Alleingang mit sechs Toren für den Sieg der Bergkamener.

Nächster Treffer: TuRas Pascal Kupfer zeigte sich am Sonntag wieder in Torlaune. Er startete das Spiel beim TSC Kamen mit einem lupenreinen Hattrick.
Nächster Treffer: TuRas Pascal Kupfer zeigte sich am Sonntag wieder in Torlaune. Er startete das Spiel beim TSC Kamen mit einem lupenreinen Hattrick. © Thorsten Teimann © Thorsten Teimann

Schon in den ersten Minuten hatte der Topstürmer einen lupenreinen Hattrick hingelegt und ließ diesem sogar noch einige Treffer folgen. Schon zur Halbzeit war der Apfel geschält, Trainer Chris Brügmann musste gar nicht viel erzählen, ließ seine Mannschaft rasch wieder aufs Feld. Und die dankte es mit weiteren Treffern.

Im Gästeteam bot Brügmann von Beginn an Ex-TSCler Ahmet Keske auf, der sichtlich motiviert gegen seine ehemaligen Kollegen aufspielte und zudem drei Mal traf. Bei den Platzherren gefiel trotz der hohen Niederlage Okay Dündar, der seine gewohnt ruhige Gelassenheit ausspielte. Leider musste Spielführer Burhan Gökce gleich nach der Pause verletzt das Spielfeld verlassen.

TuRa-Chef „HG“ Siegmund und Wolfgang Grothaus können aktuell mit der Leistung des FC TuRa zufrieden sein. © Thorsten Teimann © Thorsten Teimann

TuRa-Trainer Brügmann nach Spielschluss: „Es war wichtig, dass wir das Spiel gewonnen und früh die Treffer gemacht haben. Am Ende hat dem TSC die Kraft gefehlt, wir waren hingegen weiterhin hungrig.“

Zum Ende des Spiels hin musste der Rettungswagen anrücken, weil ein Bergkamener Zuschauer einen Schwächeanfall erlitten hatte. Offensichtlich hatte der Mann Kreislaufprobleme und wurde sicherheitshalber zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

TSC: Sakaoglu – Bostanci, Genc, Celik, Karatas, Kocapinar, Bayar (46. M. Domurcuk), Gökce (63. Taslik), Dündar, Akcaköse, Aksoy

TuRa: Hohmann – Pötter, Aslani (62. Fontana), Kupfer, Nagel (51. Cannaviello), Rataj, Kopar (46. Calikbasi), Keske, Akyol, Schnura, Rösener (51. Kahraman)

Tore: 0:1 Kupfer (21.), 0:2 (Kupfer (21.), 0:3 Kupfer (25.), 0:4 Rataj (35.) Foulelfmeter, 0:5 Kupfer (50.), 0:6 Keske (53.), 0:7 Kupfer (64.), 0:8 Keske (66.), 0:9 Kupfer (70.), 0:10 Keske (80.), 0:11 Calikbasi (82.), 0:12 Rataj (88.) Foulelfmeter

Über den Autor
Redaktion Lokalsport
67er Jahrgang aus dem Herzen Westfalens. Lokaljournalist durch und durch, seit über 25 Jahren mit dem geschärften Blick auf das Sportgeschehen zwischen Lippe und Ruhr.
Zur Autorenseite
Thorsten Teimann