Kaiseraus Lukas Manka (l.) war am glatten 6:2-Sieg seiner Elf in Wattenscheid maßgeblich beteiligt. © Hahn
Fußball

SuS Kaiserau entwickelt sich zu einer der Torfabriken der Landesliga

Ein Torjäger des SuS Kaiserau bringt es in dieser Saison schon auf zwölf Tore für seine Farben. Ein starker Wert. Dafür erhielt er jetzt sogar ein Sonderlob vom Vereinsboss Eckart Stender.

Sie ist schon erstaunlich – die Treffsicherheit der Offensive des Fußball-Landesligisten SuS Kaiserau. Obwohl sich die Mannschaft von Jörg Lange tabellarisch aktuell auf Rang zehn der Landesliga 3 bewegt, hat die Elf in 13 Spielen immerhin schon 35 Tore erzielt – „baugleich“ mit dem SV Horsthausen und dem Hombrucher SV.

Damit haben sich die Kamener zu einer der Torfabriken in der Liga entwickelt. Lediglich der neue Spitzenreiter Türkspor Dortmund kommt schon auf 54 Treffer, aber da müssen andere Maßstäbe angelegt werden.

„Der Junge hat sich sehr gut entwickelt. Wir sind sehr zufrieden mit ihm.“

Eckart Stender über Stürmer Marvin Schuster

Natürlich freute sich SuS-Boss Eckart Stender, der zusammen mit Vorstandskollege Sascha Spitzer Augenzeuge des glatten 6:2-Sieges in Wattenscheid wurde, über diesen Erfolg: „Wir haben jetzt schon 35 Treffer erzielt“, stellte der Erste Vorsitzende der Schwarz-Gelben nach Spielschluss fest. Ein Sonderlob erhielt Torjäger Marvin Schuster: „Der Junge hat sich sehr gut entwickelt. Wir sind sehr zufrieden mit ihm“, resümierte Stender, der aber auch den anderen Akteuren des Teams eine gute Leistung attestierte.

Dass der SuS die schwere Hürde in Wattenscheid aber so nehmen würde, kommt schon ein wenig überraschend. Nicht nur weil die angeschlagenen Moritz Schriefer, Tom Diecks, Mats Weber und Urlauber Till Kowalski fehlten – nein, auch Timo Milcarek und Mark Simon Stender standen nicht im Kader. Dazu der ungewohnte Ascheplatz, das ließ im Vorfeld nichts Gutes erahnen.

Ascheplatz erweist sich nicht als Hindernis für den SuS Kaiserau

Umso bemerkenswerter, wie die Lange-Schützlinge mit diesen Umständen fertig wurden. Die Beschaffenheit des Platzes an der Dickebankstraße sollte sich letztlich nicht als Hindernis für den Erfolg der Kamener erweisen. Lediglich in der ersten Viertelstunde der Partie brannte es einige Male im Kaiserauer Strafraum.

Doch mit etwas Glück und einem guten Keeper Lukas Beßmann überstand der SuS diese Phase schadlos. Es passte auch gut in den Spielfilm, dass Michael Seifert zum richtigen Zeitpunkt den 1:0-Führungstreffer markierte.

Marvin Schuster schoss bisher die meisten Tore beim SuS Kaiserau, steht damit auf Rang drei der Landesliga-Torjägerliste. © Sebastian Reith © Sebastian Reith

Durch diesen Dreier haben sich die Kaiserauer einen Vorsprung von vier Zählern auf den ersten Abstiegsplatz erarbeitet. Einen Grund zum Ausruhen gibt es aber freilich nicht. Es folgen noch die Heimspiele gegen Resse und Brackel, dazu das Auswärtsspiel in Langenbochum. Da können die Schwarz-Gelben noch in diesem Jahr ein gutes Fundament für einen weiteren positiven Saisonverlauf setzen.

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