Abschied von Bördeling / Wethmar in Kaiserau

Fußball: Bezirksliga

Im letzten Auswärtsspiel der Saison bekommt es die Wethmarer Westfalia am Sonntag mit einem starken Rückrundenteam zu tun. Für den BV Brambauer-Lünen steht derweil das letzte Heimspiel der Saison auf dem Plan. Die Partie gegen Schlusslicht FC TuRa Bergkamen ist zugleich die letzte des scheidenden BVB-Trainers Dirk Bördeling.

LÜNEN

, 21.05.2016, 07:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für Dirk Bördeling wird das Heimspiel gegen Bergkamen sein letzter Auftritt als Trainer des BV Brambauer-Lünen sein.

Für Dirk Bördeling wird das Heimspiel gegen Bergkamen sein letzter Auftritt als Trainer des BV Brambauer-Lünen sein.

Fußball-Bezirksliga 8

BV Brambauer-Lünen – TuRa Bergkamen (So, 15 Uhr, Kunstrasenplatz, Glückauf Arena, Am Freibad, 44536 Lünen)

„Das ist nichts Besonderes“, so der Brambauer Coach, der nach der Saison wohl eine Pause einlegen wird. „Wie jedes andere wollen wir auch dieses Spiel gewinnen.“ Bördeling betont, dass die Personallage der Schwarz-Weiß-Roten diese Zielsetzung nicht gerade einfacher macht. Osman Kumac ist Rot gesperrt. Markus Poczkaj sah beim 1:2 in Dorstfeld die fünfte Gelbe Karte. Jascha Keller laboriert an einer Zerrung und Akin Bayrakli hat sich im letzten Spiel an der Wade verletzt.

Dazu sind zwei weitere Brambauer Spieler in Berlin, die wohl pünktlich am Sonntag zurückkehren sollten. Die Brambauer Leistung am Pfingstmontag in Dorstfeld ließ zu wünschen übrig. Zahlreiche Ballverluste im Aufbauspiel, leistete sich das BVB-Team. Auch läuferisch schaffte es Brambauer nicht, das Tempo des Gastgebers mitzugehen – kein Spiegelbild der Rückrunde des BVB.

Das soll sich nun wieder bessern. Mit drei Punkten wäre das Saisonziel – Platz fünf – endgültig sicher. Und am letzten Spieltag in Nordkirchen hätte man dann sogar noch die Möglcihkeit Platz drei zu erreichen. Schlusslicht Bergkamen steht zwar schon länger als erster Absteiger der Liga fest. Doch die TuRaner spielten eine ordentliche Rückrunde, holten 14 ihrer 16 Punkte in diesem Jahr. „Die haben gute Ergebnisse eingefahren“, weiß auch Bördeling. „Da müssen wir durchaus aufpassen.“

SuS Kaiserau – TuS Westfalia Wethmar (So, 15 Uhr, Kunstrasenplatz, Jahnstraße 1, 59174 Kamen)

Bei den Grün-Weißen neigt sich eine gebrauchte Bezirksliga-Saison dem Ende entgegen. Beim 2:1-Erfolg gegen Werne zeigte die Elf von Alexander Lüggert jedoch zuletzt, was sie zu leisten im Stande ist. Daran will der TuS anknüpfen. „Beide Teams stehen zwischen Gut und Böse. Wir wollen uns vernünftig verkaufen“, so Wethmars Sportlicher Leiter Rolf Nehling, der weiß, dass das keine leichte Aufgabe ist: „Gegen Kaiserau haben wir uns immer schwer getan.“

Der SuS ist nach Brambauer und Senden das beste Team der Rückserie. „Nach den vielen Verletzten in der Hinrunde, haben wir jetzt gezeigt, was das Team kann“, sagt der Kamener Trainer Alexander Berger. Für Kaiserau ist es das letzte Saisonspiel. Das Trainerteam hört auf. Berger: „Wir sind motiviert, uns gut zu verabschieden.“

Die Personallage des SuS ist unverändert positiv. Einige Spieler kehren jedoch erst am Sonntag vom DFB-Pokalfinale aus Berlin zurück. Beim TWW wird Kai Schinck bis zum Saisonende fehlen (wir berichteten). Thomas Sajonz fällt ebenso aus. Die A-Jugendspieler Robin Jaszmann und Till Kowalski sollen sich auf den Aufstiegskampf in der Bezirksliga konzentrieren. 

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