Absteiger mit großem Rückhalt

Wasserball-Bundesliga

BRAMBAUER Die Wasserballer des SV Brambauer sind aus der Bundesliga abgestiegen. Doch in der sportlichen Krise stehen sie nicht allein da. Was sich am Rande des Beckens im Brambauer Freibad am Vatertag abspielte, war ein eindrucksvoller Schulterschluss über Grenzen der Sportarten hinweg.

von Von Bernd Janning

, 25.05.2009, 13:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass Wasserballer des SV Lünen 08 vor Ort waren, gehört sicher noch zum Interesse am eigenen Sport. Angeführt wurden die 08er von ihren Ehrenvorsitzenden, der Torwart-Legende Wolfgang Mowinkel. Zudem waren der Vorsitzende Franz-Josef Richter und Trainer Jens Blomenkemper, der in seiner aktiven Zeit selbst für Brambauer ins Wasser ging, vor Ort.

Doch auch über die Grenzen der Schwimmer der Stadt hinweg war die Unterstützung da. Peter Marx, Vorsitzender der Landesliga-Fußballer des Lüner SV, stand am Beckenrand, ganz in der Nähe von Gerd Hüneke, dem früheren Macher der Fußballer des BV Brambauer.

Die größte Gruppe bildeten die Fußballer Die Fußballer selbst bildeten die größte Gruppe unter den Zuschauern. Angeführt von den Trainern der Westfalenliga-Ersten und A-Liga-Zweiten, Dirk Bördeling, Siegfried Rummel und Wolfgang Sadlowski, waren auch Jugendleiter Karl-Josef Hesener, Wirtschaftsrat Siegfried Baecker und zahlreiche Spieler vor Ort.

Von den Fußballern des FC Lünen 74 war der zweite Jugendleiter Werner Krause im Bad. Viele von ihnen hatten noch nie ein Wasserballspiel gesehen. "Das ist schon guter Sport. Aber man kennt die Regeln nicht", urteilten viele von ihnen am Rande. Auch wenn der SV Brambauer in der kommenden Saison "nur noch" zweitklassig ist - den Rückhalt im Ortsteil Lünens und in der ganzen Lippestadt hat er zu spüren bekommen.

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