Abstieg der LSV-Volleyballerinnen steht fest

Volleyball

Ein schwarzes Wochenende für die heimischen Volleyball-Frauen: Sowohl der Lüner SV als auch der SuS Oberaden müssen nach klaren Niederlagen den Klassenerhalt abschreiben.

LÜNEN

20.02.2017, 15:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Abstieg der LSV-Volleyballerinnen steht fest

Der Abstieg aus der Verbandsliga ist nicht mehr zu verhindern. Trainer Andreas Josch und die Verbandsliga-Volleyballerinnen des Lüner SV haben am Wochenende mit 0:3 gegen Schwerte verloren.

Frauen-Verbandsliga 3 Lüner SV – VV Schwerte 0:3 (16:25, 20:25, 10:25)

Das Gastspiel des Aufstiegsaspiranten war die erste Etappe der von LSV-Coach Andreas Josch ausgerufenen Verbandsliga-Abschiedstour, da nur noch fünf Partien anstehen und Lüdinghausen nach dem Sieg über Haltern nunmehr 13 Punkte Vorsprung hat. Die Löwinnen boten ihren Zuschauern zumindest zwei gute Sätze gegen den VV Schwerte.

Frauen-Landesliga 6 Recklinghausen – Oberaden 3:1 (25:18, 25:12, 23:25, 25:20)

Auch für die SuS-Frauen gehen die Landesliga-Lichter aus. Acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz sind in drei Spielen nur noch theoretisch aufzuholen – zumal nach einer derart klaren Abfuhr wie beim VCR, der das Geschehen meistenteils klar bestimmte. „Wir begannen zu unsicher, agierten zu nervös und haben uns zu spät gefangen“, so SuS-Routinier Lena Fehrmann.

Team SuS: Daniel, Fehrmann, Christina König, Corinna König, Kurt, Langhans, Raschin, Schefers, Schmidt, Wallocha, Wetter

Männer-Landesliga 5 PSV Polizei – SuS Oberaden 0:3 (12:25, 16:25, 12:25)

Nach zwei Niederlagen absolvierten die Oberadener ein besseres Trainingsspiel für die geschundenen Nerven. Das Schlusslicht war für die Grün-Schwarzen ein dankbarer Aufbaugegner. „Wir haben einfach unser Spiel durchgezogen“, so SuS-Kapitän Thorsten Enkelmann. „Nico Werbinsky gab nach der Bänderverletzung sein Libero-Comeback, und das hat man unserer Ballannahme sofort angemerkt.“

Team SuS: Brune, Bütterling, Enkelmann, Heitmann, Hilker, Ketels, Peters, Werbinsky

Hattingen – LSV 3:2 (25:21, 20:25, 18:25, 25:21, 15:13)

Wie schon zuvor dem SuS Oberaden, erwies sich Hattingen nun auch dem LSV als Stolperstein. Dabei sah nach dem dritten Satz schon alles nach einem klaren Sieg der Löwen aus. So aber beträgt der Rückstand auf den SuS erneut zwei Punkte.

Frauen-Bezirksklasse 18 Königsborner SV – Lüner SV II 1:3 (27:25, 23:25, 17:25, 23:25)

Die Kraftanstrengung hat sich gelohnt: Mit dem fünften Saisonsieg wuchtete sich die LSV-Reserve erstmals in dieser Saison auf einen direkten Nichtabstiegsplatz und konnte den eigenen Gegner in den Abstiegssumpf ziehen. „Das war das beste Spiel der Saison“, freute sich LSV-Trainer Peter Pantschischin. „Alle haben genau das gespielt, was sie können. Lysanne Kühl hat unsere Libera glänzend vertreten, Sarah Nitsch hatte einen Sahnetag in Annahme und Angriff.“ Sollten SuS und LSV weiter so fleißig punkten wie bisher, könnten es am Ende beide Reserveteams aufs sichere Ufer schaffen.

Team LSV II: Hecke, Bergmann, Heidemeyer, Nitsch, Kühl, Pepper, Rehfeuter, Schulz

EVC Massen II – SuS Oberaden II 3:1 (25:19, 25:18, 24:26, 25:5)

Gegen den Tabellenzweiten war die Fehrmann-Sechs letztlich chancenlos. „Wir waren nur acht Leute, haben dennoch drei gute Sätze abgeliefert“, so SuS-Trainerin Lena Fehrmann. „Obwohl im dritten Satz nichts mehr lief, sind wir mit dem Spiel zufrieden.“

Team SuS II: Schulze, Stützer, Schwärzel, Kokoczinski, Lux, Freisendorf, Block, Bergmann

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