Ärger um Atletico - Jetzt wehren sich die Futsaler

LÜNEN Die 36. Stadtmeisterschaft ist vorüber, vergessen ist sie aber noch lange nicht. Denn in ihrem Fahrwasser ist ein Streit entstanden. Es geht um die Teilnahme der Futsal-Mannschaft Atletico Lünen, die in vier Spielen viermal deutlich verlor. Deren Vorsitzender Matthias Geburtig wehrt sich jetzt in einem Leserbrief gegen Aussagen aus den Reihen einiger Fußballklubs.

von Ruhr Nachrichten

, 04.01.2009, 19:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eine Streitfrage nach der 36. Hallenstadtmeisterschaft ist um Atletico Lünen entbrannt. Das Futsal-Team um den Vorsitzenden Matthias Geburtig steckte viermal eine schwere Packung ein. Sollte die Mannschaft an solchen Titelkämpfen teilnehmen?

Eine Streitfrage nach der 36. Hallenstadtmeisterschaft ist um Atletico Lünen entbrannt. Das Futsal-Team um den Vorsitzenden Matthias Geburtig steckte viermal eine schwere Packung ein. Sollte die Mannschaft an solchen Titelkämpfen teilnehmen?

Geburtig schreibt in seinem offenen Brief, an Schneider gerichtet: "Welche Spieler von Wethmar haben bei uns gespielt? Unsere Antwort: Niemand, da ein Spieler gar nicht in zwei Mannschaften hätte antreten dürfen. Wie können höherklassige Spieler bei uns spielen? Unsere Antwort: Falls für uns die Möglichkeit bestünde, würden wir sogar sehr gerne mit höherklassigen Spielern auflaufen, da diese dann ja auch nur für uns gemeldet sind." Der Vorsitzende verteidigt seine Art des Hallenfußballs: "Vielleicht hätte man sich vor solchen Aussagen einmal beim eigenen Vorstand über uns informieren sollen, bevor man solche Sachen verbreitet, die dem Futsal-Sport nur schaden. Wir gehören dem DFB an und sind ein eingetragener Verein. Wir laden Sie gerne Ende März nach Mühlheim ein, wo es um den DFB Futsal-Cup und die Deutsche Meisterschaft des DFB geht."

Über den sportlichen Wert der Teilnahme der Futsaler lässt sich in der Tat streiten. Atletico verlor in seiner Vorrundengruppe alle Spiele deutlich: 0:9, 1:9, 0:13 und 1:12.

Lesen Sie jetzt