Andreas Grundmann nicht mehr als Geschäftsführer beim VfB Lünen - neuer Verein schon gewählt

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Bald wird es in der Geschäftsführung des VfB Lünen einen Wechsel geben. Denn Andreas Grundmann ist nicht mehr in dieser Funktion tätig. Den Fußball-Vorständen bleibt er aber nicht fern.

Alstedde, Lünen

, 11.03.2020, 16:23 Uhr / Lesedauer: 2 min

Um Andreas Grundmann ist es beim VfB Lünen in den vergangenen Wochen, wenn nicht sogar Monaten etwas ruhiger geworden. Und das hat auch triftige Gründe, denn der langjährige Geschäftsführer des Fußballclubs ist nicht mehr aktiv im Verein tätig, zumindest was seinen Posten im Vorstand angeht. Die Entscheidung zurückzutreten, stand für ihn schon länger fest. „Vor rund einem Dreivierteljahr habe ich gemerkt, dass ich etwas ändern muss.“

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Sein Grund für den Rücktritt könnte plausibler nicht sein: „Zeitlich habe ich das einfach nicht mehr geschafft“, erklärt der 36-Jährige. Denn seine dreijährige Arbeit beim VfB Lünen war mit einem enormen Aufwand verbunden, 20 Stunden in der Woche, die er freischaufeln musste.

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Neben seinem Beruf in der Provinzial, wo er als Abteilungsleiter tätig ist. „Ich wusste, dass ich nicht mehr immer erreichbar sein werde und das wird dann vor allem bei wichtigen Entscheidungen zum Problem.“

Nachfolger bereits im Gespräch

Für mögliche Nachfolger hat Grundmann selbst vor längerer Zeit schon gesorgt. Bei der letzten Vorstandswahl des VfB Lünen im April vergangenen Jahres wurden nach Grundmanns Bitte drei weitere Geschäftsführer gewählt.

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Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung in rund einer Woche wird dann bestimmt, wer von den Kandidaten welche Aufgaben von Grundmann übernimmt. Mit dieser Planung hat der 36-Jährige dann aber nichts mehr zutun.

Doch ganz fern bleibt Grundmann den Fußball-Vorständen in Lünen nicht. Für ihn geht es nämlich zum SV Blau-Weiß Alstedde. Dort ist er seit rund einem Monat an der Seite des sportlichen Leiters Benedikt Kuhne tätig. „Wenn Fragen aufkommen, bin ich da. Aber ich stehe nicht mehr so sehr im Vordergrund und übernehme keine extrem großen Arbeitsaufträge“, erklärt Grundmann seine Position. Bei Alstedde nimmt er eher die Unterstützungsfunktion ein, die deutlich weniger Stunden seines Alltages in Anspruch nimmt.

Erleichterung für Grundmann

Bei seinem Wechsel hat Grundmann nicht unbedingt fremdes Gebiet betreten. Denn die Wahl auf Alstedde fiel bewusst aufgrund seiner Vergangenheit. Der jetzige sportliche Leiter Kuhne ist nämlich ein langjähriger Freund und Bekannter des 36-Jährigen. „Ich hatte oft zu ihm Kontakt und so habe ich diesen Verein gewählt“, sagt Grundmann.

Auch sein Bruder hat schon in der ersten Mannschaft von Alstedde gespielt. Somit war es also keine große Umstellung für Grundmann. Für ihn sei der Wechsel eher eine enorme Erleichterung was den Arbeitsaufwand betrifft.

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