Annika Kost sucht eine neue Herausforderung abseits ihrer handballerischen Heimat

rnVfL Brambauer

Annika Kost ist eines der neuen Gesichter beim Verbandsligist VfL Brambauer. Im Interview spricht die 22-Jährige über ihren neuen Verein und Ziele, die sie mit dem VfL erreichen will.

Brambauer

, 24.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Sie zählte zweifelsllos zu den erfolgreichsten Torschützinnen der vergangenen Verbandsliga-Saison. Dort trug die Linkshänderin aber noch das Trikot des Liga-Konkurrenten SV Teutonia Riemke. Annika Kost wollte aber eine neue sportliche Herausforderung. Jetzt ist sie beim VfL Brambauer gelandet und hofft dort auf eine persönliche Weiterentwicklung, wie sie im Interview verrät.

Frau Kost, Sie sind in Riemke großgeworden und haben dort ihr Leben lang Handball gespielt. Warum sind Sie nun zum VfL Brambauer gewechselt?

Ich habe mir schon seit längerem eine sportliche Veränderung gewünscht, um mich neuen Herausforderungen zu stellen und mich sportlich weiterzuentwickeln. Dazu brauchte ich jetzt einfach einmal einen Tapetenwechsel.

Sie stecken mit dem VfL Brambauer bereits mitten in der Vorbereitungsphase und haben schon Ihr neues Team kennengelernt. Wie ist Ihr Eindruck?

Sehr positiv. Ich bin herzlich aufgenommen worden und konnte mich so gut einleben.

Wie ist Ihr Eindruck von der bisherigen Vorbereitung?

Man kann auf jeden Fall beobachten, wie wir uns menschlich und auch spielerisch weiterentwickeln und trotz vieler Neuzugänge zu einer Mannschaft reifen. Natürlich kommen wir um die eine oder andere Laufeinheit auch nicht herum.

Sie sind Linkshänderin und haben in Riemke schon Verbandsliga-Erfahrung sammeln können. Sie kennen somit auch die Gegner der kommenden Saison. Wen schätzen Sie als besonders stark ein?

Ich spiele gegen viele Mannschaften schon seit Jahren. Ich schätze Kinderhaus und Coesfeld weiterhin sehr gut ein. Aber letztlich denke ich, dass es wieder eine knappe Saison wird, in der alle Mannschaften eng beieinanderliegen und sich niemand wirklich nach oben oder nach unten absetzen wird.

Sie kommen von Riemke und treffen auch in der neuen Saison auf Ihren alten Verein. Wie wird das für Sie sein?

Der Abschied fiel mir sehr schwer, weil ich in Riemke groß geworden bin und dort mein Leben lang gespielt habe. Aber ich bin im Guten gegangen, daher freue ich mich auf die Spiele und darauf, meine ehemaligen Mitspielerinnen wiederzusehen – auch wenn es dieses Mal auf der anderen Seite des Feldes sein wird.

Was möchten Sie persönlich beim VfL Brambauer erreichen?

Ich möchte mich spielerisch weiterentwickeln und weit weg vom Abstiegskampf bleiben.

Wo liegen Ihre Stärken, wo möglicherweise auch Schwächen?

In der letzten Saison konnte ich recht viele Tore erzielen, aber da geht noch etwas und in der Abwehr sowie im Eins-gegen-eins möchte ich mich weiter verbessern.

Was trauen Sie ihrer neuen Mannschaft in der kommenden Saison zu?

Sehr viel. Ich hoffe, dass wir den dritten Platz der letzten Saison halten, wenn nicht sogar verbessern können.

Worauf freuen Sie sich am meisten?

Ich freue mich auf die Zeit mit der Mannschaft, auf handballerische Erfolge und auf das eine oder andere Kaltgetränk gemeinsam.

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