Auch Timo Konietzka kämpft mit um den Triftenteich

LÜNEN Prominente Schützenhilfe für den FC Lünen 74: Jetzt setzt sich auch Stürmer-Legende Timo Konietzka für den Erhalt des Triftenteichs ein. "Der Sportplatz Triftenteich muss bestehen bleiben", sagte er jetzt, als er seine Heimatstadt und seine Geschwister besuchte.

von Ruhr Nachrichten

, 07.01.2009, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Heinrich Konietzka hatte während der Hallenstadtmeisterschaften erstmals Einzelheiten zum Sportentwicklungskonzept der Stadt Lünen erfahren und gleich seinen Bruder Timo eingebunden.

"Politiker, die solche Gedanken haben, gehören abgestraft", sagte er bei einem Treffen auf der Sportanlage Triftenteich, das der betroffene FC 74 kurzfristig organisiert hatte. An diesem Gespräch nahmen neben den Konietzka-Brüdern Christian Skaletz und Werner Krause von Vorstand des Vereins teil. Eingeladen waren auch die GFL-Ratskandidaten Prof. Dr. Johannes R. Hofnagel und Hans-Peter Bludau.Erinnerungen an die Jugendzeit

Seine eigene sportliche Karriere führt Konietzka ursächlich auch auf den Sportplatz Triftenteich und den Bolzplatz an der Sedanstraße zurück. "Hier habe ich Tag für Tag über Jahre mehrere Stunden trainiert", sagte der Ex-Profi. Seine Frage: "Wo sollen die Jugendlichen aus Lünen-Süd und den umliegenden Wohngebieten sich sonst sportlich betätigen und ausleben können?"

Hofnagel, der im Einzugsbereich des Triftenteiches wohnt, unterstrich diese Aussage. Er selbst hat während seiner Jugendzeit auf dem Platz gespielt und dort viele schöne Stunden verlebt. Die Gedanken der Politik, den Sportplatz für eine Wohnbebauung freizugeben, hält der GFL-Vorsitzende für falsch. Einerseits schrumpfe die Einwohnerzahl der Stadt, andererseits könne er nicht nachvollziehen, dass Bauwillige die unmittelbare Nähe zu Bahngleisen als bevorzugtes Wohngebiet ansehen könnten.

Der Vorstand des FC Lünen bestreitet derzeit den Rechtsweg und klagt gegen das Ansinnen der Stadt Lünen. "Das gesamte Vereinsvermögen steckt in unserem Vereinsheim", so der Vorsitzende Christian Skaletz. Würde der Triftenteich geschlossen, wäre das für den FC Lünen womöglich das Ende.

Lesen Sie jetzt