Auswirkungen auf den Sport: Stadt reagiert auf Entwicklung der Inzidenzwerte

Amateursport

Ursprünglich hätten am Montag (22.3.) auch für den Sport weitere Corona-Lockerungen folgen können, doch angesichts hoher Inzidenzwerte haben Land und Stadt jetzt das weitere Vorgehen verkündet.

Lünen

, 19.03.2021, 14:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Zuge der ersten Lockerungen konnte zumindest der Nachwuchs wieder auf die Fußballplätze.

Im Zuge der ersten Lockerungen konnte zumindest der Nachwuchs wieder auf die Fußballplätze. © Günther Goldstein

Als Ergebnis der letzten Bund-Länder-Konferenz hatte die Politik einen Stufenplan präsentiert, der unterschiedliche Schritte zur Lockerung der aktuellen Corona-Maßnahmen vorsah. Ein Stichtag war darin der kommende Montag (22.3.). Auch für den Amateursport sollte es ab diesem Zeitpunkt weitere Öffnungsschritte geben, doch daraus wird zumindest vorerst nichts.

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In einer Pressemitteilung, die das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales am Donnerstag (18.3.) veröffentlichte, betont das Land, „dass angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens mit einer landesweiten Wocheninzidenz von 92,1 (Wert vom Donnerstag, Anm. d. Red.) keine stabile Infektionslage gegeben ist.“ Aus diesem Grund werde es zum Montag keine neuen Regelungen geben.

Nutzung der Sporthallen nicht zulässig

Infolgedessen reagierte auch die Stadt Lünen und informierte die Vereine am Freitag darüber, dass der derzeit geltende „Status Quo bis zum 28.3. erhalten bleibt.“ Andernfalls hätte es einer Überarbeitung der aktuellen Corona-Schutzverordnung bedurft. Dies hat zur Folge, dass weitere mögliche Öffnungsschritte für den Amateursport bis auf Weiteres ausgesetzt werden.

„Für Lünen bedeutet das faktisch, dass die bisher genehmigten sportlichen Aktivitäten weiter durchgeführt werden dürfen“, heißt es in dem Schreiben der Stadt an die Vereine. Allerdings bleiben die Nutzung der Sporthallen und das Treffen größerer Gruppen von Personen über 14 Jahren im Außenbereich auch beim Vorweis eines tagesaktuellen Corona-Tests untersagt.

Ob der Amateursport in naher Zukunft überhaupt über eine weitere Öffnungsperspektive nachdenken darf, entscheidet sich zu Beginn der kommenden Woche, wenn am Montag im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten wird.

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