Brambauer hofft trotz vieler Probleme auf die Wende im Sauerland

Fußball-Westfalenliga 2

Sechs Spiele, ein Punkt. Das Pokal-Aus im Halbfinale bei einem Bezirksligisten. Der Leistungsträger der letzten Wochen lange verletzt. BVB-Coach Marcus Reis kann sich vor der Partie beim SuS Langscheid/Enkhausen an weitaus bessere Voraussetzungen erinnern.

BRAMBAUER

von Von Benedikt Ophaus

, 27.09.2013, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dennis Köse (M.) bedient Thorsten Nitsche (r.). Diesen Spielzug wird es BV Brambauer-Lünen vorerst nicht geben. Köse fällt mit einem Innenbandriss lange aus. Nitsche steht am Sonntag ebenfalls nicht im Kader des Westfalenligisten.

Dennis Köse (M.) bedient Thorsten Nitsche (r.). Diesen Spielzug wird es BV Brambauer-Lünen vorerst nicht geben. Köse fällt mit einem Innenbandriss lange aus. Nitsche steht am Sonntag ebenfalls nicht im Kader des Westfalenligisten.

Jene Disziplin hätte dem BVB auch bei der 1:2-Pokalniederlage in Schüren gut zu Gesicht gestanden. „Vor beiden Gegentoren haben wir falsche Entscheidungen getroffen“, sagt Reis. Bezirksligist Schüren spielt zwei Klassen tiefer als die Brambauer. „Ein Gegner also, den wir hätten schlagen müssen“, so der Coach. Was nicht gelang. Der Plan, durch einen Pokal-Erfolg Selbstbewusstsein zu sammeln, ging also daneben. Immerhin sind die Gelb-Rot-Sperren von Lukas Ziegelmeir und Dennis Köse durch die Partie am Mittwoch bereits abgelaufen. Letzterer wird trotzdem nicht zurückkehren. Die Verletzung im Knie stellte sich als Innenbandriss heraus. „In diesem Jahr rechnen wir nicht mehr mit Dennis“, sagt Reis. Eine bittere Nachricht für den BVB. Köse zeichnete sich zuletzt als Kopf der BVB-Elf aus, war ohne Zweifel absoluter Leistungsträger. Auch Thorsten Nitsche, dessen Platz sich zuletzt meist auf der Bank befand, wird nicht mit ins Sauerland reisen.

Allerdings nicht aus sportlichen Gründen: Nitsches Frau erwartet Nachwuchs, der 36-Jährige möchte die Geburt nicht verpassen. „Er wird deshalb in der zweiten Mannschaft auflaufen“, verrät Reis. Zwischen all diesen Nackenschlägen gibt es aber auch einen Lichtblick. Offensivakteur Dino Suljakovic ist zurück aus dem Urlaub. „Die lange Pause war ihm im Training nicht anzumerken“, sagt Reis. So könnte Suljakovic schneller ins Team zurückkehren als angenommen.  

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