Brambauer verliert Abstiegsspiel - 8:11 gegen Potsdam

Wasserball-Bundesliga

BRAMBAUER Der SV Brambauer hat das erste Play-down-Spiel in der Abstiegsrunde der Wasserball-Bundesliga verloren. Am Samstag im zweiten Abstiegsspiel beim OSC Potsdam muss nun ein Sieg her.

von Von Bernd Janning

, 07.05.2009, 21:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Youngster Marius Möllmann im Brambauer Tor wurde Donnerstagabend im Kamener Hallenbad arg gefordert.

Youngster Marius Möllmann im Brambauer Tor wurde Donnerstagabend im Kamener Hallenbad arg gefordert.

1. Runde Play-down SV Brambauer 50 – OSC Potsdam 8:11 (1:4, 1:2, 5:1, 1:4) –  Der Sieger dieses Erstrundenduells schafft den Klassenerhalt, der Verlierer bekommt in einer letzten Runde  – in dieser könnten Brambauer und Uerdingen aufeinander treffen – noch eine letzte Chance. „Ich bin mit der Leistung meines Teams zufrieden, wenn wir auch um zwei Tore zu hoch verloren haben“, sagte SVB-Coach Norbert Siemund. Seinen Mannen warfen im dritten Durchgang nach 4:7-Rückstand noch den Hebel herum, nutzten vier Minuten Überzahlspiel konsequent zum 7:7. Es blieb über 7:9 und 8:9 (30.) durch Jan Biermann eng. Doch die Aufholjagd hatte viel Kraft gekostet, die im dritten Abschnitt fehlte.Potsdam mit zwei Matchwinnern „Das letzte Tor gegen uns fiel 20 Sekunden vor dem Abpfiff. Das zähle ich gar nicht mehr“, so Siemund. Die Potsdamer hatten zwei Matchwinner, A-Nationalspieler Hannes Schulz, der zum 9:7 und zur Entscheidung traf, und Torwart Paul Seidel, der wie eine Wand die Brambauer Angriffe abwehrte und zum Spieler es Tages gewählt wurde. Brambauer gewann das erste Anschwimmen. Doch Cedrik Aufdemkamp schloss dann den ersten Angriff mit einem Wurf über das Gehäuse ab. Keine Minute war gespielt, und Mark Mennes musste schon mit Zeitstrafe aus dem Wasser. Potsdam nutzte dies zur schnellen Führung und Brambauer strengte sich an, sich den Titel Chancentod zu verdienen. Roman Reek traf nur die Latte, Daniel Mennes scheiterte am Schlussmann. Der zweiten Zeitstrafe, für Aufdemkamp, folgte das 0:2. Als Biermann im Gegenzug vorbeisenste, hätte ein Potsdamer Konter fast das 0:3 bedeutet. Dieses fiel, als Daniel Mennes ein zweites Mal am Torwart scheiterte und Patrick Siemund mit Zeitstrafe zuschauen musste. Die frühen Hinauswürfe verunsicherten den SVB arg.Erst der fünfte Angriff bringt das erste SVB-Tor Erst der fünfte Angriff über Biermann brachte durch Reek das erste SVB-Tor. Jetzt bekamen auch die Potsdamer Zeitstrafen – die erste ging an A-Nationalspieler Schulz. Wenn Youngster Marius Möllmann im Brambauer Tor auch gut parierte, beim 1:4 zum ersten Pausenpfiff war er machtlos, musste zuschauen, wie anschließend Biermann und Jan-Ole Hillebrand aus guter Position nichts machten. In Durchgang zwei zeigte sich Brambauer nicht ganz so verunsichert, holte auf. Doch zuerst musste Reek zweimal am Keeper scheitern, bevor Siemund zum 2:4 traf. Ein Patzer von Möllmann brachte das 2:5. Mit Abpraller vom Gestänge fiel sogar noch das 2:6.  Dieses Glück hatte Brambauer nicht. Adler traf nur die Latte, vergab dann einen Konter, Ottensmeyer setzte daneben. „Mehr als das Tor leer machen können wir nicht!“, rief da ein weiblicher Potsdamer Fan der SVB zu. TEAM UND TORE SVB: Marius Möllmann/Simon Fleischmann – Cedrik Aufdemkamp, Rene Wüller, Mark Mennes, Jan Ottensmeyer, Dennis Adler, Mathias Dornblut, Roman Reek 1, Daniel Mennes, Patrick Siemund 3, Jan-Ole Hillebrand, Jan Biermann 4 – Trainer: Norbert Siemund

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