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Brambauers Kampf um den Punkt für den Klassenerhalt

Handball in Lünen

Einen Punkt braucht der VfL Brambauer wohl noch, um die Klasse in der Landesliga zu sichern. Die Chance hat der VfL nun in Gladbeck. Die Handball-Damen des Lüner SV spielen in Schwerte.

Lünen, Brambauer

, 25.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Brambauers Kampf um den Punkt für den Klassenerhalt

VfL-Trainer Nadim Karsifi zeigt es an: Ein Punkt fehlt dem VfL Brambauer wohl nur noch zum endgültigen Klassenerhalt in der Handball-Landesliga. © Günther Goldstein

Frauen-Verbandsliga 2

HSG Schwerte-Westhofen - Lüner SV

Drei Spiele sind es noch für die Handballerinnen des Lüner SV in ihrer Premierensaison in der Verbandsliga. Den Auftakt in den endgültigen Saisonendspurt bestreiten sie am Freitagabend bei der HSG Schwerte-Westhofen (20 Uhr, Appelhof 1a, Schwerte).

Der Gegner ist für Lünens Trainer Marcel Mai eine der Überraschungen der Saison. Eigentlich wollte Schwerte um den Aufstieg mitspielen. Als Tabellenzehnter steckt die HSG nun aber mittendrin im Abstiegskampf. „Warum es da noch nicht so passt, kann ich mir nicht wirklich erklären“, sagt Mai. Mit Katharina Petri auf Linksaußen und einem gut aufgestellten Rückraum verfügt Schwerte eigentlich über reichlich Qualität.

Schmidt und Marre fallen aus

Die hat aber auch der LSV, auch wenn er in Schwerte auf Thia-Carolin Schmidt und Vanessa Marre verzichten muss. Schließlich stehen die Lünerinnen auf Rang sechs und blicken auf ein ausgeglichenes Punktekonto. Dabei soll es aber nicht bleiben, Mai hat eine am Ende positive Zählerausbeute im Blick. Als Ziel hat sich der LSV deshalb gesetzt, zwei der verbliebenen drei Spiele zu gewinnen. „Da wollen wir mit anfangen“, so Mai.

Unter anderem aufgrund von Klausuren lief das Training im Lüner Lager zuletzt „nicht ganz optimal“, wie Mai sagt. Das änderte sich am Mittwoch, als der LSV eine starke Einheit zeigte. Mit diesem Selbstvertrauen im Gepäck wollen die Lünerinnen ihre starke Saison nach dem Aufstieg noch ein Stückchen besser machen. Mai warnt aber vor dem Gegner, für den es um noch weitaus mehr geht: „Die werden kämpfen bis zum Umfallen.“

Landesliga 3

VfL Gladbeck II - VfL Brambauer

Tabellenplatz sechs, aber noch Abstiegssorgen. So lautet die Ausgangslage für die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer vor dem Gastspiel beim VfL Gladbeck II am Samstag (17 Uhr, Schützenstraße 23, Gladbeck).

Einen Punkt bräuche der VfL noch, dann sein der Klassenerhalt wohl unter Dach und Fach, sagte Brambauers Trainer Nadim Karsifi am Dienstag. Den verpasste seine Sieben erst am vergangenen Donnerstag knapp. Mit 21:23 unterlagen die Brambaueraner da beim designierten Meister Dorstfeld. Enttäuschung im VfL-Lager? Gewiss, so Karsifi. Aber: „Wir haben alle das Fazit gezogen: Wir sind stolz auf diese Leistung gegen diese Truppe“, so Karsifi. Schließlich habe seine Sieben die konstanteste Mannschaft der Liga vor Probleme gestellt. „Wir nehmen sehr viel mit aus diesem Spiel.“

Vor dem Spiel gegen Gladbeck hat sich die Ausgangslage in Brambauer Lage zudem insoweit verbessert, als dass jetzt alle Spieler wieder im Training sind. Der VfL tritt vollzählig in Gladbeck an.

Schwache Rückrunde

Der dortige Gegner steht derzeit auf dem möglichen Relegationsrang zwölf und spielt eine schwache Rückrunde. Dort gehört Gladbeck aber gar nicht hin, meint Karsifi. Die erste Mannschaft in der Oberliga habe in dieser Saison enorme personelle Probleme gehabt, die Reserve musste aushelfen - und fiel selbst in der Tabelle zurück. „Deswegen stehen die auch da unten drin“, so Karsifi.

Jetzt allerdings erwartet er eine Umkehr des Prozedere. Die erste Mannschaft ist mittlerweile gesichert und kann nach unten Spieler abgeben. Mit Björn Sankalla nennt Karsifi sogar einen möglichen Namen, der gegen seine Sieben auflaufen könnte. „Das ist ja auch klar“, so der Brambaueraner Trainer. Deshalb sei Gladbeck allerdings „schwierig einzuschätzen“. Das Hinspiel verlor der VfL übrigens mit 28:31. Jetzt soll es mindestens ein Punkt werden. „Damit wären wir schon zufrieden.“

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