Brambauers U23 zittert sich zum Klassenerhat

Fußball: Kreisliga A

Die U23-Mannschaft des BV Brambauer spielt auch in der kommenden Fußball-Saison in der Kreisliga A. Im Relegationsspiel der Tabellen-14. gegen TSC Eintracht Dortmund II siegten die Brambauer am Mittwochabend in Scharnhorst etwas glücklich mit 3:1 nach einem fulminanten Start in die Partie.

LÜNEN

, 01.06.2017, 12:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Brambauers U23 zittert sich zum Klassenerhat

Ilker Kelez (r.) grätscht seinem Dortmunder Gegenüber erfolgreich den Ball vom Fuß. Die U23 des BV Brambauer hat am Mittwochabend in Scharnhorst den Klassenerhalt perfekt gemacht.

Fußball: Relegation um den Verbleib in der Kreisliga A TSC Eintracht II - Brambauer U23 1:3 (0:2)

Brambauer startete engagiert. Schon nach zwei Minuten landete der Ball im Netz: Hinten klärte Spielertrainer Lukas Fluder mit einem weiten Befreiungsschlag. Diesen behauptete vorne Ibrahim Hyseni und traf ins Netz. Die Anfangsphase gehörte klar dem BVB. Es folgte schnell der zweite Treffer (6.): Andreas Lieder, der seit einigen Wochen die U23 unterstützt, leitete sein eigenes Tor ein. Aus dem Zentrum spielte er links raus auf Hyseni, der wiederum auf Lieder ablegte. Von der Strafraumgrenze versenkte er die Kugel sehenswert.

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Erst nach einer Viertelstunde fand die TSC-Zweite besser in die Begegnung. Einen Kopfball nach einer Ecke (17.) hielt BVB-Keeper Michel Kröger ebenso wie einen Freistoß aus 18 Metern (21.). Brambauer konnte von Glück sagen, dass die Eintracht nichts aus ihren Möglichkeiten machte. Doch auch die Fluder-Elf ging fahrlässig mit Torchancen um. Hyseni vergab das sichere 3:0 (38.), nachdem er bereits den gegnerischen Keeper ausgespielt hatte.

Die zweite Hälfte gehörte den Dortmundern. Brambauer war allenfalls durch Konter gefährlich. Ausgerechnet nach einer der wenigen BVB-Offensivaktionen in Hälfte zwei konterte der TSC zum 1:2-Anschluss durch Torjäger Maximilian Venhuis (70.). Die Partie drohte zu kippen. Erst spät (86.) brachte ein weiterer Konter die Erlösung für den BVB: Hyseni erzielte das 3:1. Zwar versuchte die Eintracht nochmal alles, traf durch Venhuis die Latte (89.). Doch es blieb beim BVB-Sieg.

„Nicht ganz verdient“

„Durch Kampf sind wir zum 3:1 gekommen. Am Ende waren wir die nicht ganz verdienten, aber glücklichen Sieger“, sagte Coach Fluder, dessen Team sang: „Wir steigen niemals ab, olé, olé.“ Dafür muss sich die BVB-Reserve, die in der A-Liga zuletzt im Februar gewonnen hatte, nächste Saison aber deutlich steigern.

Derweil der TSC weiter zittern muss. Die Eintracht steigt in die Kreisliga B ab, wenn es bei nur zwei Dortmunder Bezirksliga-Aufsteigern bleibt. Der Sieger des Vizemeister-Duells am Donnerstag (19 Uhr, Am Zippen 15, Dortmund), SG Phönix Eving oder RW Germania, kann am 5. und 8. Juni in Hin- und Rückspiel gegen BW Voerde, Vertreter des Kreises Hagen, die gestrige Abstiegsrelegation überflüssig machen.

TEAM UND TORE BVB: Kröger - Basdorf, Stammler, Fluder, Demirbilek (46. Bayrakli), Hyseni (86 Trittel), Kelez, Özyavuz (73. Banna), Lieder, Heise, PlewniaTore: 0:1 Hyseni (2.), 0:2 Lieder (6.), 1:2 (70.), 1:3 Hyseni (86.)

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