Bülent Kara freut sich über gute Trainingswoche - muss aber eine Schocknachricht verdauen

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Die ersten beiden Trainingseinheiten hat der neue Trainer der SG Gahmen, Bülent Kara, erfolgreich hinter sich gebracht. Eine schlechte Nachricht muss der Coach aber auch schon hinnehmen.

Gahmen

, 18.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein wenig kratzig und rau erklang die Stimme von Bülent Kara, Trainer des Fußball-A-Ligisten SG Gahmen, am Freitag, als die Redaktion mit dem Coach über die ersten Eindrücke des B-Lizenz-Inhabers von seinem neuen Klub sprach. Seit Dienstagabend leitet der 43-Jährige das Training beim Fußball-A-Ligisten SG Gahmen - und er hat direkt Vollgas gegeben.

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„Man hört es an der Stimme, vielleicht hatte ich direkt zu viel Feuer in mir“, sagte Kara und lachte. Die ersten beiden Trainingseinheiten hat Kara hinter sich gebracht und er zeigte sich weitgehend zufrieden mit dem, was er sah. „Ich habe mich hier kaum fremd gefühlt, war sofort voll in meinem Element. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Jungs sind sehr willig und haben Feuer gezeigt“, so Kara.

Ganz reibungslos lief es für den 43-Jährigen dann aber doch nicht ab. Es wäre auch zu schön gewesen. Als eine „traurige Geschichte“ bezeichnete Kara nämlich die Verletzung von Hakan Uzun, der sich in dieser Woche einen Bänderriss zugezogen hat und damit nicht trainieren konnte. Der Flügelflitzer wird den Gahmenern so wohl fünf bis sechs Wochen fehlen - somit natürlich auch am Sonntag beim Auswärtsspiel beim BSV Schüren II.

Die Schürener stehen derzeit auf dem 13. Platz, haben sieben Punkte geholt und mit 13:31 ein eher schlechtes Torverhältnis. Für Kara ist das aber ein trügerisches Bild. „Wir sollten niemals auf die Tabelle gucken. Das ist gefährlich. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt, werden aber Vollgas geben“, so Kara. Dass die Schürener durchaus auch mit den Schwergewichten der Liga mithalten können, haben sie unlängst vor zwei Wochen gezeigt, als sie K.F. Sharri Dortmund mit 2:0 bezwangen.

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